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Monolith zum Messen von Zeit und Planeten-Umlaufbahnen
mit Tempel ("Puppentempel") in Dzibilchaltún / Mexiko

maya-resonance Maya Kalender 2006 - 2013 zum Herunterladen

 

Auszug aus dem Buch/Drehbuch: Magda Wimmer

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"Die Maya. Weber der Zeit, Spieler des Universum(Goldmann München, Nov. 2000)
 

bullet"Die Maya, die Zeit ... und ihre Wiederkehr" (Video, Magda Wimmer, Nov. 2000)

Mit ihrem Heiligen Kalender, der auch Tzolkin genannt wird, besitzen die Maya ein sehr kraftvolles Instrument, welches ihnen Zugang zum Netz des Universums gewährt. Sie verstehen ihn nicht nur als einen Kalender in unserem Sinn. Vielmehr ist er ein Werkzeug, mit dem sie das Muster von Zeit, Universum und Schöpfer ausdrücken und verstehen.

Die Maya nennen die 20 Symbole dieses Kalenders auch „Sonnen", weil sie alle ein Ausdruck unserer lebenspendenden Sonne sind. Die Maya wie auch viele andere Völker verehren deshalb die Sonne als sichtbares Symbol des Grossen Geistes. Und der Grosse Geist, den wir Gott nennen, ist für sie die Energie-Quelle, aus der alles geschaffen ist. Weil diese Energie-Quelle ein ganz bestimmtes Muster hat, ist - nach der Erkenntnis der Maya - alles auf dieser Welt und im Universum aus 20 Sonnen gewebt. Und die Energie, welche alles bewegt, hat 13 Stufen. Daraus ergibt sich ein Webmuster von 260 verschiedenen Teilen. Mit dieser Erkenntnis war den Maya der Einblick in alle Zusammenhänge und Geheimnisse des Universums möglich geworden.

Die Maya bauten all ihr Wissen und Forschen auf der Überzeugung auf, dass es nur eine Energie gibt - ein Grundmuster des Lebens also, das überall gleich ist.  Der Tzolkin ist für die Maya das Webmuster des Universums, und gleichzeitig ist es der Name für ihren heiligen Kalender. Beides ist für sie eins. Es ist das Muster, das immer wiederkehrt und immer gleich bleibt.

Die einzelnen Tage haben für die Maya  immer ein ganz bestimmtes Muster, welches sie mit sich bringen. Wenn wir nun über dieses Muster Bescheid wissen, dann können wir ganz gezielt unsere Aufmerksamkeit darauf richten und verstehen, warum vieles so abläuft und nicht anders. Und umgekehrt können wir auch unser Tun auf die Bedeutung eines Tages ausrichten.

Zur Berechnung von Zeitzyklen und zum Messen von Zeit haben sie zwei Arten von Kalendern verwendet: Es ist dies zum einen der Tzolkin, der heilige Kalender, mit dem Webmuster der 13 Zahlen und der 20 Symbole. Der zweite Kalender wurde von ihnen bezeichnet als der Haab und entspricht ungefähr unserem Sonnenjahr. Er hat 18 Monate mit je 20 Tagen und einen Kurzmonat von 5 Tagen, welcher als Übergangs- und Vorbereitungszeit für das neue Jahr gilt. Beide Kalender sind so miteinander verwoben, dass nur alle 52 Jahre dasselbe Datum wieder auftaucht. Mit diesen Instrumenten haben die Maya Zeiträume gemessen, die zum Teil Millionen von Jahren umfassten, und sie haben damit auch die Umlaufbahnen von Planeten erfasst, die so genau sind, dass wir es mit unseren astronomischen Geräten und Computern nicht besser können.

2001 2002 2003

Kalenderblätter aus dem 2001-2003Jahreskalender 
"Die Maya. Webmeister der Zeit" (Magda Wimmer)

Für die Maya ist der Tzolkin ein "heiliger" Kalender. Sein Name bedeutet, dass wir "alle Teile der Sonne (welche Hunab Ku, den grossen Geist, symbolisiert) kennenlernen", also alles, was dieses Universum zusammenhält. Er wurde und wird von den Maya vordergründig nicht zum Zählen der Tage und zum Messen der Zeit verwendet. Vielmehr haben sie ihn - neben seiner Verwendung im ganz alltäglichen Leben - in ihren Jahreskalender hineinverwoben, um dem Planeten Erde und der Menschheit zu helfen, dass sie wieder in ihr Gleichgewicht kommen. Der Tzolkin funktioniert hier also wie ein Schrittmacher, welcher Erde und  Menschen wieder am Rhythmus des Universums ausrichtet. Somit ist der Tzolkin ein Instrument, das wir jetzt in die Hand bekommen haben - zu einem Zeitpunkt, wo das Gleichgewicht und die Harmonie unseres Planeten und unserer selbst gerade am stärksten bedroht sind.

In den nächsten Jahren gehen Zeiträume zu Ende, die von den Maya und anderen Völkern als Entwicklungszyklen für den Planeten Erde und die Menschheit berechnet worden sind, gemäss den Gegebenheiten im gesamten Universum. Es sind dies Jahre der grossen Veränderungen und der Reinigung, und die Maya sagen: "Wir sind bereits mitten drin".

 

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Stand: 30.04.06