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Maya - das Libellenkind

 

Diese Buch ist für alle Kinder geschrieben, vor allem für jene, die sich in dieser Welt fremd fühlen. Es unterstützt sie in der Herausforderung, ihre eigene, oft sehr bunte Wirklichkeit mit dem Alltag - in dem die meisten Menschen zwar leben, aber nicht glücklich sind - in Einklang zu bringen.

Es ist genauso für uns Erwachsene und für das Kind in uns geschrieben, welches irgendwann und scheinbar unauffällig verloren gegangen ist - bis uns wieder bewusst wird, dass uns etwas Wesentliches fehlt

 

Textauszüge

Maya ist ein ganz gewöhnliches Kind – ein Kind, wie du und ich. Sie ist aufgewachsen in einem kleinen Dorf oder in einer grossen Stadt, genau so wie du und ich. Sie geht zur Schule und spielt mit ihren Freunden. Und dabei ist sie auch ein ganz besonderes Kind, so wie du und ich, denn sie kann Dinge tun, von denen die meisten Erwachsenen nichts wissen. …

Die Eltern haben Maya sehr gerne, aber sie verstehen nicht, was mit ihr los ist, weil sie immer ganz anders ist als die anderen Kinder. „Verrückt“ sagt die Mutter und schüttelt den Kopf. „Verstehe ich nicht“ murmelt der Vater und zuckt die Schultern. „Einfach Mayawelt“ – …

… Auch als Maya noch klein war, konnte sie schon mit Feen, Elfen, Tieren und Geistern sprechen, aber niemand hat sie verstanden. Sie fühlte sich glücklich, wenn die bunte Welt um sie herum lebendig wurde, …

… „Ich verrate dir jetzt ein Geheimnis“, meinte Baba (die Nachbarfrau), nachdem sie ein wenig nachgedacht hatte. „Wenn ich dich in deinem Traum beobachte, dann sehe ich auch eine grosse Libelle, die mit dir fliegt, und wenn du weit hinunter fällst, dann fängt sie dich auf. …“

… Wie ein Lauffeuer hat sich die Botschaft von Maya‘s Verschwinden verbreitet. Die Nachbarn haben davon erfahren, und haben lange den Bauernhof nach dem Kind abgesucht. …

Maya hat die ganze Nacht über gut geschlafen, und als es draussen bereits dämmert, hört sie plötzlich eine sanfte Stimme neben sich: „Maya, bist du endlich aufgewacht …

… „Oh, die Libelle, ich habe ganz auf sie vergessen!“ fällt es ihr jetzt wieder ein. … „Du bist es, meine Libelle? fragt Maya ganz erstaunt. „Ja, ich bin da. …“

„Aber du bist ja heute ganz dunkel, kleine Libelle“ sagt Maya zu ihr. „Weisst du Maya, damit ich leuchten kann, brauche ich die Sonne“, sagt die Libelle…

 

 

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Stand: 15.09.06