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Die Maya. Weber der Zeit, Spieler des Universums

 

MAYA-GEHEIMNISSE ÜBER DIE GESETZMÄSSIGKEITEN
DES UNIVERSUMS, DER ERDE UND DES MENSCHEN

Die Maya wussten, dass sie Spieler sind im grossen Spiel des Universums, und deshalb war es für sie wichtig, die Spielregeln zu kennen: die 13 Zahlen und 20 Sonnenzeichen im Heiligen Kalender der Maya ergeben ein Webmuster, das überhall vorhanden ist und keinen Anfang und kein Ende hat. Anhand zahlreicher Abbildungen lehrt Magda Wimmer den Leser, diesen Kalender zu verstehen und damit selbst ein Spieler im Muster des Universums zu werden.

 

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Im ERSTEN TEIL erzählt dieses Buch in 13 Kapiteln von der Mythologie ebenso wie von der Geschichte der Maya, von ihrer Hochkultur ebenso wie von ihrem Niedergang, von ihren Prophezeiungen und ihrer Spiritualität.
Die Zahl 13 ist zentral im Heiligen Kalender der Maya. Es sind dies die Zahlen der Schöpfung, denn nach der Auffassung der Maya durchläuft alles, was entsteht (ein neuer Gedanke, ein Kind, ein Projekt, ...) eine Entwicklung in mehreren Stufen, welche sie symbolisch mit den Zahlen 1 bis 13 bezeichnen.

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Der ZWEITE TEIL des Buches ist ein praktischer Teil, der neben Informationen über Details der Mayakalender (20 Sonnenzeichen, 13 Zahlen, Sonnenjahrkalender, Venuskalender, Zählungen, ...) auch Anleitung gibt zur Anwendung des Kalenders im Alltag sowie zur „Berechnung" des eigenen Maya-Geburtszeichens.
Texte von den Prophezeiungen anderer Völker machen deutlich, dass das Wissen der Maya Teil eines umfassenderen, jahrtausende alten Wissens ist. Sie zeigen zudem, dass wir bei allen Völkern und Kulturen die selbe Weisheit und das selbe Wissen finden - entsprechend dem Netz, das alles durchzieht und miteinander verbindet.
Die abschliessenden Texte gegenwärtiger Autoren sollen Mut machen, den bereits überall sichtbar werdenen Veränderungen offen zu begegnen, und sie bieten auch eine Art „Anleitung", wie wir damit umgehen können.

 

Textauszüge:

Laut Maya ist jetzt sozusagen ein paar Sekunden vor Zwölf. Wir befinden uns am Ende von riesengrossen Zeiträumen genauso wie von kleineren. Die Wende steht im Jahr 2012 (oder 2013)  bevor - wie es die Urvölker dieser Erde vorausgesagt haben. Das sind die Zyklen, die die Maya für einen bestimmten Zweck berechnet haben und die sie in ihrer klassischen Zeit vor ca.1300 Jahren in ihrer Kunst zum Ausdruck brachten – und sie sollten lange Zeit ihr Geheimnis bleiben.

Was für die Maya der Beginn des letzten 26000 Jahr-Zyklusses ist, das bezeichnen wir als die archaische Zeit. Sie zählt für uns zur Vorstufe der Mayazeit und der menschlichen Zivilisation. Es war am Ende der letzten Eiszeit – sagen unsere Geschichtsbücher - als die Vorfahren der heutigen indigenen Völker oder Urvölker den Doppelkontinent Amerika besiedelt haben, wo sie  als Jäger und Sammler herumgezogen sind. Als sie schliesslich um 3500 sesshaft wurden, begannen sie mit dem Anbau von Mais und Bohnen. In Europa verlief die Entwicklung ganz ähnlich.

Und dann beginnt es für die Maya spannend zu werden, weil es der Beginn der letzten 5200 Jahre dieses 26000 Jahr-Zyklusses ist …

Am Anfang dieses von den Maya berechneten Zeitraumes von 5200 Jahren begann für uns das, was wir den Beginn der patriarchalen Zeit und der Geschichtsschreibung nennen. Die ersten Hochkulturen tauchten auf in Ägypten und Mesopotamien, Schriftsprachen entstehen und überall auf der Erde wurden Kultstätten gegründet.
Auch die Maya gründeten zu dieser Zeit ihre ersten Heiligtümer mit astronomischen und kultischen Zentren, und in ihren Siedlungsräumen herrschte bald schon ein emsiges Treiben – beinahe so, als würde man sich vorbereiten auf eine besondere Zeit. Und das war es auch. …

Und dann war es so weit: die Maya hatten lange schon prophezeit, dass nun ihr Zeitalter kommen werde - wir nennen es heute die klassische Zeit  - und sie liegt noch nicht länger als 1500 Jahre zurück. Das war jene Zeit, als sich in Europa das Christentum ausgebreitet hat, die Völker wanderten und das römische Weltreich zerfiel.

Für ein sogenanntes Steinzeitvolk haben sie erst spät - dafür aber umso rasanter - das entwickelt, was wir heute als die Maya-Hochkultur kennen: Pyramiden und Tempel, Kalender- und andere Symbolsysteme und vieles, was wir heute nur mehr erahnen können – zudem war diese Kultur enorm fortgeschritten und zivilisiert. …

… und bei ihren astronomischen und astrologischen Kalkulationen konnten sie Zeitspannen von mehreren Millionen Jahren berücksichtigen. Ihr Kalender war viel genauer als der in Europa bis 1582 gültige Julianische Kalender.

Kapitel 10. Zeitenwechsel

“Die Zeit der Veränderung ist da”, sagen heute die Propheten und Schamanen der Urvölker der ganzen Welt, und sie hat bereits begonnen. Und überall auf der Welt können wir beobachten, wie seit einigen Jahren die Weisen der Völker wieder an die Öffentlichkeit treten und zu sprechen beginnen über die Veränderungen, die dem Planeten Erde jetzt bevorstehen. “Es ist Zeit, unsere Stimmen zu erheben”,  sagen die indianischen Völker, und ob aus Nord-, Zentral- und Südamerika oder aus dem Tibet, aus Australien, Neuseeland und Afrika – von überall her kehren sie zurück, und sie sind verwundert, dass wir im Westen von dieser Botschaft noch so wenig  wissen.

Sie sagen: “Es sind nur noch wenige Jahre bis zum Jahr 2012, jener Zeit, wo alle grossen Zyklen zu Ende gehen - und dann wird sich unser Planet von all dem gereinigt haben, was wir zerstört, verschmutzt und ausgenutzt haben …“

Sie sagen:

“Unsere Vorfahren haben uns erzählt, dass einst aus dem Westen weisse Menschen in grossen Kanus kommen werden, angetrieben von riesigen weissen Schwingen. Wenn sie dann unser Land betreten, werden wir sehen, dass sie hinken, weil sie mit zwei verschiedenen Beinen gehen. Das eine Bein ist wie die sanfte Tatze eines Löwen, und das andere sieht aus, wie die Kralle eines Raubvogels.

Beide Füsse haben eine Bedeutung für uns ...

Kapitel 13. Traumzeit

Für die Maya geht nun die Zeit der “Neun Höllen” zu Ende, und mit ihr enden auch viele andere grosse und kleine Zyklen im Rhythmus des Universums. Was dann beginnen wird, nennen sie den Zyklus der “Dreizehn Himmel”.  …

Eine sogenannte “neue Zeit” braucht andere Spielregeln, andere Verhaltens- und Denkmuster und eine neue Art des Zusammenlebens auf diesem Planeten. …

 “Diese Zeit ist gekommen”, sagen die Maya, “und es ist wichtig, dass wir darauf vorbereitet sind. …“

 

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Stand: 30.04.06