Titicaca – Wurzelkraft

Tiahuan

Zwei Tage vor der Reise meldete sich also der Kondor, der grösste Geier der Welt, mit einer Flügelspannweite von vier Metern. Seine Aufgabe ist es, ein Gleichgewicht zwischen Leben und Tod herzustellen und all das aus dem Kreislauf heraus zu nehmen, was das Leben und seine Entwicklung gefährdet. Er lehrt uns deshalb, dass Zerstörung ein unentbehrlicher Akt der Schöpfung ist – und das ist der Teil der weiblichen Kraft.

Der Kondor repräsentiert auch den weiblichen Gegenpart zum männlichen Part des Adlers, der vor allem ein Zeichen der Macht im Norden und in der westlichen Welt geworden ist. Sein „Erscheinen“ war dann doch sehr überraschend: zum einen, weil es ihn hier am Titicaca-See nicht gibt und zum anderen, weil er eine überaus machtvolle Kraft darstellt.

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Schon in Canada kam es zu einer „Begegnung“ mit den Ältesten von Mu, die den Planeten Erde hüteten – lange schon, bevor die ersten Zivilisationen entstanden sind. Es waren die Drachen-Erdhüter.

Als der mächtige Kondor kam und wir beide gemeinsam von hier in Copacabana die Herzkraft nach Süden in die monumentale Anlage von Tiahuanaco (Tiwanaco) brachten, waren sie wieder da. Er rief sie und sie bildeten den Kreis der Ältesten. Nachdem sie sich verneigten, um ihm ihre Dankbarkeit zu zeigen, stimmten sie sich ein, damit sie seine Botschaft verstehen konnten.

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Der Kondor sass oben am Haupttor der Anlage, mit dem Rücken zum Osten… und seine Rede war klar: Dieser Platz war einst der Zugang zum Feuer. Das war zu einer Zeit, als die Erde von allen Lebewesen respektiert, genährt und geliebt war. Wegen ihrer Fülle und ihres inneren Leuchtens aber beneidete man sie, und die Eifersucht von einige Rassen im All schlug immer mehr in Wut und Feindseligkeit um. Die Erde aber gab all denen, die kamen, um hier zu sein und ihre kreative Kraft zu erproben… bis sie dann mehr und mehr erobert und geplündert wurde und langsam auch zerstört.

Während die Mu-Hüter nach innen gingen, um darüber nach zu sinnen, zeigt sich draussen wieder der Falken-Feuervogel… Sie hatten sich damals ins Innere der Erde zurückgezogen und dabei enorme Kraftpunkte gebildet, die über das ganze Erdfeld verteilt waren. Das aber ist nicht unbemerkt gebliebten und die mächtigen Götter begannen sie zu überbauen. Eindrucksvoll und vor allem riesig waren ihre Tempelplätze und astronomischen Einrichtungen. Sie waren nämlich davon besessen, die Erde und ihren Bezug zu anderen Planeten des Sonnensystems und zur Galaxie zu vermessen und vor allem nicht zu übersehen, wann bestimmte Zyklen zu Ende gehen.

Die Erdhüter aber waren eingestimmt und sie brauchten nichts davon, um zu wissen, wann für bestimmte Dinge die Zeit gekommen war. Die Erbauer dieser riesigen Anlagen nutzten daher auf bestimmte Weise ihre Kraft. Wirklich berühren aber konnten sie sie nicht. Deshalb mussten sie auch mit ihren umfangreichen Sonnenkulten das ersetzen, was ihnen fehlte: das Feuer der Schöpferkraft. Und sie brauchten Anbeter und Bewunderer. Das war die Nahrung eines solchen Kultes – während ursprünglich die Erde selber Nahrung war für alle, die hierher kamen… auf dass sie zu ihrer höchsten Entwicklung gelangen konnten: jeder einmalig, wie er war und doch für alle dieselben Chancen. Das ist auch die Blaupause für den Planeten Erde – welche jedoch in den vergangenen Jahrtausenden radikal überschrieben wurde, sodass wir sie oft nicht mehr erkennen können und dann glauben müssen, was man uns als wichtig vorsetzt bzw. in welche Rollen man uns zwingt (das sind millionenfach Sklavenrollen und Opferrollen…).

Doch diese Zeit geht nun zu Ende und so wie wir Drei hier, sind auch andere unterwegs, um die letzten Vorbereitungen zu treffen, damit der Wandel nun in Richtung Neustart gelenkt werden kann.

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Der Kondor selber jedenfalls zeigte sich als der Hüter der Kraft im Gebiet von Tiahuanaco. Unter dieser Anlage aber befindet sich der Zugang zum Feuer, das alles Leben antreibt und erhält und dessen Kraft schwach geworden ist. Doch der Kondor, als Hüter des Weiblichen und seiner Urkraft, hat die Glut gehütet, bis die Zeit gekommen ist.

Man könnte diesen Platz mit dem Wurzelchakra im menschlichen Körper vergleichen, welches uns mit der Erde und ihrer Blaupause verbindet. Hier liegt die Urschlange verborgen, die als Symbol für die Schöpferkraft im Universum gilt. Wenn das Schöpfungsfeuer gezündet ist, steigt die Schlange auf, um sich mit der Schlange von oben zu verbinden. In der Vereinigung dieser beiden Kräfte wird das volle Potential in jedem entwickelten Wesen aktiviert. Und das wird auch der natürliche Zustand sein auf jener Ebene und in jener Dimension, in die wir gerade hineingehen… anders als momentan noch, wo wir uns in einer der niedrigesten Frequenzen befinden, die im Netzwerk des Lebens möglich sind.

Wir erinnern uns an die Legende von der „Isla de la Luna“ und von der Schlange, der man den Kopf abgeschlagen hat, als sie sich aufgemacht hat, um zur Isla del Sol aufzusteigen. Das Aufsteigen der Schöpferschlange war in den letzten Jahrtausenden eine Angelegenheit, die verhindert werden musste, weil sie den Kult der Sonnengötter gefährden würde. Das wusste man. Und deshalb musste sie vernichtet werden: die Kundalini-Schlange, der Urdrache, die Erdhüter. Sie sind alle eins. Und sie haben sich zurückgezogen… bis jetzt.

Nach vielen Jahrtausenden steht nun also die Initiation des Feuers bevor. Tiahuanaco ist der Platz der Schöpfung, und er wird seit langem schon beherrscht vom Schöpfergott Wiracocha bzw. vom Sonnengott Inti, die beide als „grosser Mann (Riese) mit weisser Haut und einem Bart“ beschrieben werden. Das ist auch der wahre Ursprung für die Vorstellung von Gott als (alten) Mann mit einem Bart in den christlichen Religionen.

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Der Kondor erhebt sich nun über den Kreis der Ältesten… Da beginnen die Riesengötter zu schwanken, denn sie spüren diese unwiderstehliche Kraft. Ihre „Aufgaben“ und ihre Rollen werden nun aufgelöst. Ihre riesigen Bauten aber werden für eine Weile noch als Beispiel dienen für das männliche Eroberungsverhalten auf einem Planeten mit einer ganz anderen Bestimmung.

Ein Platz wird dann vorbereitet – in der Mitte der Anlage und Richtung Osten, zum Neubeginn. Unsere Aufgabe morgen wird es nur sein, ein heiliges Holz der Inka (Pino Santo) zu entzünden. Sein Rauch wird das Tor öffen und den Strom des Feuers aus dem inneren der Erde wieder nach oben bringen. Sie warten…

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Die Nacht ist dann unruhig, auch für das Kind. Und für mich ging es noch darum, jahrtausende alte, abgestandene und unaufgelöste Energien zu befreien und in die Gegenwart zu bringen, als auch die gestauten Emotionen der Menschheit an die Feueröffnung zu tragen und sie hinein zu tanzen… sodass sie aufgelöst und wieder in ursprüngliche Schöpferkraft verwandelt werden können. Das ist befreiend, und es hat nochmals einen grauen Schleier von der Erde genommen.

Hier im Bereich des Titicaca-Sees ist noch ein Rest von Mu, dem ursprünglichen Schöpfungsland oder Paradies zu finden, wie man es in vielen Kulturen nennt. Und da liegt auch der Urdrache, der gerade auf sein Erwachen wartet. Tief verbunden ist er mit der Erde über eine silberne Nabelschnur. Das ist auch unsere Rückverbindung mit der Erde – etwas, das wir jedoch fast verloren haben und deshalb sind wir wie abgetrennt von der mütterlich-weiblichen Kraft und von ihrer Nahrung.

Es geht deshalb für uns alle jetzt um das Loslassen des Bisherigen, damit wir das Verbundensein mit uns selber und der Erde wieder erfahren können und damit wir erkennen, dass sie uns immer schon genährt hätte, wenn wir ihr vertraut hätten und wenn wir aufgehört hätten, unseren Willen gegenüber dem Schöpfungsplan durchsetzen zu wollen – was immer wieder sehr (selbst) zerstörerisch war. Wir haben uns damit die wahre Kraft genommen. Aber wir haben jetzt die grosse Gelegenheit, uns wieder ganz damit zu verbinden.

Müde wachten wir auf an diesem Tag, an dem sich das grosse Uranus-Pluto-Quadrat zum siebten und letzten Mal formen wird… Und um 6Uhr30 wurden wir bereits abgeholt zur Fahrt hinüber nach Tiahuanaco, die beinahe vier Stunden dauern wird. Heute ist auch der Tag „Imix“, der Meeresdrache, im Maya-Kalender.

Wir mussten weit hinüber fahren, nämlich nach El Alto – einer Vorstadt von La Paz von etwa 1,5 Millionen Menschen. Unser Gefühl von Übelkeit wurde dort noch ergänzt von Erstickungsgefühlen aufgrund der hohen Abgas-Belastung.

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Jeder, der kann, vermeidet diese Stadt, und doch scheinen alle Wege nur durch sie zu führen. Es wird da gebaut und gebaut, doch fast nichts erscheint fertig… Eine Stadt im Chaos, die eigentlich als humanitäre Katastrophe bezeichnet werden kann.

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Die Ankunft in Tiahuanaco löste wahrlich keine Begeisterung in mir aus, hatte ich mir doch erwartet, dass es einen schönen Blick in die Landschaft und in die Bergwelt mit den schneebedeckten sechstausender Gipfeln ermöglichen würde. Doch nichts davon: wir befanden uns  auf einem Platz, der heruntergekommen und völlig chaotisch wirkte.

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Tiahuanaco, das 70 Kilometer westlich von La Paz liegt und etwa fünf Quadratkilometer gross ist, war als Grossreich bekannt, viel grösser noch als das spätere Reich der Aymara und Inka… und es war früher eine Hafenstadt. Das war zu einer Zeit, als der See noch einige Kilometer länger war. Heute liegt er zwanzig Kilometer nördlich davon.

Obwohl die Archäologie seine aktive Zeit zwischen 200 vor unserer Zeit und dem Ende des 15.Jahrunderst ansetzt, so weiss man, dass es viel viel älter ist und dass es kurz nach der Eiszeit entstanden ist. Aber man muss die Geschichte verschleiern, sodass die Menschen keinen Verdacht im Bezug auf ihre Besatzer schöpfen…

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Älteste am ganzen Kontinent sprechen heute noch davon, dass kurz nach der Eiszeit eine „hohe Zivilisation“ im heutigen Südamerika gelandet ist und die dort ansässigen Völker aus der Barbarei herausgeführt habe. Und sie erbaute dieses „Reich der Steine“… in einem Tag, was für die Wissenschaft eine völlig untragbare Aussage ist. Wenn man jedoch weiss, woher die Besatzer der Erde kamen, dann gibt es daran wenig Zweifel (vor allem auch, weil zahlreiche Legenden über den ganzen Planeten verstreut dasselbe berichten).

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Vom meinem Gefühl her ist alles, was wir heute als den Titicaca-See kennen, einst unten am Meer gelegen (man weiss auch, dass das Seewasser salzig war). Und durch eine gewaltige Reaktionskette von Eisschmelze an den Polen, Fluten, Vulkanausbrüchen und Aufeinanderprallen der Erdplatten hat eine schnelle Auffaltung und Abkühlung stattgefunden… Wodurch das Ganze stattgefunden hat, ist noch einmal eine andere Frage, aber man kann davon ausgehen, dass es nicht nur naturbedingt war.

“Tiahuanaco” bedeutet angeblich „setz dich nieder, kleines Lama“, doch ist auch das mit Sicherheit eine Interpretation der modernen Archäologie, die die wahren Zusammenhänge weder verstehen kann noch darf.

Insgesamt ist von der „Stadt“ auch wenig übrig geblieben, da man sie nach dem Untergang als Steinbruch verwendet hatte… sowie später auch für den Eisenbahnbau hinüber nach La Paz.

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Hier wie in vielen Teilen der Welt ist es mit den „neuzeitlichen Eroberern“ – hinter denen niemand anderer als die alten Mächte der planetaren Eroberung standen, die schon seit Jahrtausenden auf dem Planeten Erde gegenwärtig waren – zu einer fast völligen Vernichtung der alten erdgeschichtlichen Spuren gekommen… Denn sie wussten, dass nach den nächsten vierhundert Jahren der Zieleinlauf stattfinden wird und damit die Möglichkeit für die Menschheit gegeben ist, sich von ihren Besatzern zu befreien. Das aber musste auf jeden Fall verhindert werden.

Dem österreichischen Forscher Arthur Posansky ist es zu verdanken, dass man heute mehr über diese Anlage weiss… denn er hat sein Leben der Erforschung dieser Stätte gewidmet.

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Das Gelände ist von riesigen Menschengruppen überflutet, und es ist spürbar, was man ihnen über dieses Weltkulturerbe sagen wird. “Weltkulturerbe” nämlich heisst, etwas in den Rang des Unberührbaren zu erheben und nur ganz bestimmte, offiziell genehmigte Informationen darüber zuzulassen.

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Man füllt den Menschen dann den Kopf mit irgendwelchen Fakten an, die zum grössten Teil so leer und sinnlos sind, dass sie sowieso weder hinhören noch hören können, was sie da gesagt bekommen. Das ist deshalb so, weil hier das Herzenswissen und das innere Feuer fehlen.

Wir haben versucht, den Menschenmassen auszuweichen, wo es nur möglich war. Und als wir uns auf die zentrale Anlage „Akapana“ zubewegten, wussten wir, dass wir dort tun werden, wozu wir gekommen sind. Links davon standen ein paar Lamas, und ihnen folgten wir für eine Weile.

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Dann war da eine Ansammlung von grösseren Steinen, von denen wir nicht wussten, ob sie zufällig oder absichtlich da waren (ähnlich auch wie bei vielen anderen Blöcken und Felsen, die überall verstreut herumlagen). Einer dieser Steine hatte zwei Löcher, und es entsprach dem, was wir unabhängig voneinander geträumt hatten.

P1100516OLYMPUS DIGITAL CAMERA Der Platz befindet sich dort, wo das “T” steht… und die Steine-Ansammlung

Jetzt musste es schnell gehen, denn es gab hier keinen Platz für Rückzug und Ruhe. Nachdem wir einen Teil des Platzes gesehen hatten, wussten wir, dass jegliches aussergewöhnliche Tun auffallend sein würde und das Gefühl, auf Schritt und Tritt beobachtet zu werden, war intensiv.

Doch die Dinge waren vorbereitet. Ein weisser Stein aus Canada repräsentierte die strahlende Kraft der Mu-Hüter, ein blutroter Stein die Wurzel- oder Kundalini-Kraft des Platzes und ein Stück Maya-Copal-Weihrauch die Heiligkeit des Augenblickes. Sie alle wurden in die Öffnung im Stein hineingesenkt, die von oben nach vorne ging.

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Das Kind nahm dann die Eulenfeder in die Hand, welche im Winter in Canada die Präsenz der Mu-Ältesten anzeigte. Und es liess sie los, als das heilige Holz entzündet wurde, mit dem wir sowohl die Öffnung als auch den Platz räucherten – auf dass geschehen möge, was angekündigt war.

Das alles dauerte nur wenige Minuten… und wir waren kaum damit zu Ende gekommen, als es über ein Megaphon auf uns herabschallte… Man machte also wegen der verbliebenen paar Steinstrukturen und den Dublikaten von Stein-Figuren auch noch ein grosses Theater. So hat man Menschen bisher beherrscht. Doch der Vorhang fällt… und die alten Spieler treten nun ab (während sie momentan immer noch glauben, dass sie ihr Spiel fortsetzen können).

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Wir schlenderten dann noch durch den Rest des Geländes. Auf der „Akapana“-Plattform, die bekannt war als der „Ort, von dem man die Welt betrachtet“, sind die berühmtesten Strukturen zu finden, nämlich die beiden Tore und zwei der Stein-Monolithen, deren Originale jedoch im Museum stehen. Die umgebenden Mauern sind aus riesigen Steinblöcken geformt, wie es auch von anderen monumentalen Plätzen bekannt ist (Japan, Mikronesien, usw.).

Spürbar gibt es da noch eine ganze Welt unter der sichtbaren Anlage, doch man macht sich scheinbar keine Mühe, sie offen zu legen. Auch das wird kommen…

P1100542P1100556Der älteste Bau liegt vor dieser Anlage: ein wie in den Boden eingelassener Raum oder Tempel mit verschiedenen Tier- und Menschenköpfen

P1100494P1100499P1100501P1100510Die Stele „El Barbado“, welche man vom Osten kommend bereits durch das Tor hindurch sehen konnte (mit gleichzeitigen Blick auf die Ortskirche im Hintergrund!) zeigt eine unverleugbare Nähe zu den grossen Moai-Figuren auf den Osterinseln…

P1100573P1100564„El Fraile“ (Mönch genannt), der aus rotem Sandstein gemeisselt ist und der auch schon relativ verwittert

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Das Sonnentor, das nicht vollendet wurde, zerbrach bei einem Erdbeben. Es wurde aus einem einzigen Felsen gemeisselt. Darauf sieht man entweder den Sonnengott Inti oder Wiracocha, den Schöpfergott… umgeben von Pumaköpfen, das Szepter mit Kondorköpfen verziert sowie von 48 kleinen Figuren mit Flügeln (menschliche und Kondorköpfe). Vermutlich war es als astronomisches Instrument in Verwendung…

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Müde und erhitzt kehrten wir zum Ausgang zurück, wo unser Fahrer schon wartete und für die Heimfahrt bereit war. Eine weitere Vier-Stunden-Fahrt stand bevor… Und danach gab es wieder einer „lange Nacht“, in der noch einiges aufzuarbeiten war – mit dem perfekten Quadrat um ca. 23 Uhr unserer Zeit.

P1100672P1100789P1100740P1100710Fotos von der Rückfahrt nach Copacabana: da war viel Drachenkraft

Morgen fahren wir noch einmal hinauf zur Sonneninsel, und es geht dabei für uns ins Finale unserer Arbeiten am Titicaca-See. Wir werden vor allem im Norden der „Isla del Sol“ bleiben (und zweimal übernachten), weil sie weniger touristisch ist und die Drachenkraft dort um einiges intensiver erscheint. Es geht dort vor allem um die Heilung der männlichen Kraft, sodass sie wieder fähig wird, sich mit der weiblichen Kraft zu vereinen, statt sie erobern und zerstören zu müssen.

Der Kopf der Schlange von der Mondinsel aber liegt tief unten oder eigentlich in einer anderen Dimension. Er ist zurück zu bringen, damit die Schlange in ihre ursprüngliche Kraft kommen und damit auch der Drache erwachen kann. Dann jedoch ist die Zeit gekommen, die reiche „Goldkammer“ der Erde und der Menschheit – nach Jahrtausenden – wieder zu öffnen. Wir fahren dazu genau am Tag der Sonnenfinsternis und der darauffolgenden (Frühlings- bzw. Herbst) Equinox zur Mondinsel hinüber, um dort unser Tun zu vollenden.

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Zurück in Copacabana am Samstag werden wir dann den nächsten Bus nehmen und in die Hauptstadt La Paz zurückfahren…

ps: In den nächsten Tagen werden wir keine Internetverbindung haben