Eulenblick 2

Eule

Eulenbild: Steve Musial, Canada

(Fortsetzung)

Raubritter lieben das Finstere, aber sie scheuen die Dunkelheit… Und die Menschen wagen es nicht mehr, sich der Dunkelheit auszusetzen. Dabei wäre gerade sie jener Bereich, der sie nähren und ihnen die Dinge bewusst machen würde. Es ist die mütterliche Kraft, die Mater-ie, um die es hier geht. Sie wäre wesentlich für ihre geistig-seelische Entwicklung. Aber sie bleiben an der Oberfläche, genau dort, wo die Raubritter sie haben wollen. Die können sich daher darauf verlassen, dass niemand hinter die Kulissen blickt.

Sie kommen immer aus dem Hinterhalt, und sie haben Masken auf, um ihre Überfälle anderen in die Schuhe zu stecken zu können. In der modernen Welt sind das zumeist „Terroristen“, „Verschwörungstheoretiker“, „Ungläubige“, „Diktatoren“… jene also, die ihr Spiel nicht mitmachen oder es durchschauen. Die muss man ausgrenzen und vernichten.

Raubritter müssen schlau sein. Sie sind ihren Opfern deshalb immer ein paar Schritte, manchmal meilenweit voraus. Vor allem, weil diese ihnen vertrauen. Das haben sie über lange Zeit auch bereits schlau eingefädelt. Wissen und Weisheit aber bekämpfen sie, denn das wird ihnen schnell gefährlich. Jeder, der vom Herzen aus denkt und der mit der Erde verbunden ist, weiss zutiefst, was los ist. Ganze Völker haben sie deshalb getötet, und sie tun es immer noch.

Inzwischen haben sie auch ihre Techniken verfeinert. Waren sie zur Zeit der Weltkriege doch noch relativ grob, so sind sie heute völlig unterschwellig. Doch auch damals wurden sie nicht durchschaut, und vielleicht haben sich nur unsere Antennen verfeinert. Darauf müssen sie Rücksicht nehmen. Einer ihrer Anführer hat einmal gesagt, dass es wichtig sei, dass die Menschen ihr Gefängnis lieben.

Unbemerkt haben sie das Spinnennetz, mit dem sie die Welt überzogen haben, vollgefüllt mit Giften, mit schädlichen Strahlen und Klängen… um damit auch das Licht immer mehr abzuschirmen, dass zunehmend intensiver wird. Sie mussten es tun, denn sie lieben das Finstere, und das Licht würde auch dort hineinstrahlen.

Bevor ihnen die Dinge entgleiten, greifen sie nun zur totalen Kontrolle, und sie sind dabei ihrem Ziel näher, als wir es vermuten würden. Die eine Weltregierung, das eine Bankensystem, die euro-amerikanische Union, Drohnen über den „zivilisierten“ Ländern, totale Überwachung, und jetzt noch die angeordnete Verchippung der Menschheit (seit ein paar Tagen bekommen die Amerikaner eine medizinische Behandlung nur mehr, wenn sie sich einen Chip implantieren lassen)… Es ist alles da. Alles ist vorbereitet.

Die Masse der Menschen aber schläft, wie auch damals – vor 70 Jahren. Mit gewaltigen Unterhaltungsprogrammen lenkt man sie ab. Brot und Spiele waren immer schon die Mittel zur Manipulation. Lassen wir das alles zu, dann wird uns allerdings in 70 Jahren niemand mehr fragen, ob wir denn wirklich nichts gewusst haben.

Und nichts, von all dem, was da täglich eiskalt über die Menschen verordnet wird, ist dem Zufall überlassen, denn lange schon wissen diese Raubritter, wie man die Energien der Erde zum eigenen Vorteil nutzt.

In regelmässigen Abständen erzeugen die herrschenden Raubritter ein Problem oder gleich mehrere, und sie ziehen der Menschheit dabei soviel Energie aus der Tasche oder aus ihrem Körper, bis sie ausgesaugt sind… um nur wenig später dafür die Lösung zu bringen, ihre Lösung natürlich. Dann machen sie auch damit wieder das „Geschäft ihres Lebens“. Und sie verwenden dafür einen mehr oder weniger sanften Zwang, um das durchzusetzen, was ohne das zuvor erzeugte Problem gar nicht möglich gewesen wäre. Das Spiel ist aber kaum durchschaubar, da die verursachten Probleme stets anderen in die Schuhe geschoben werden. Wir müssen daher vorsichtig sein, wenn die Medien die einen oder anderen beschuldigen für etwas, was die Raubritter höchst-selbst verursacht haben, und zwar ganz bewusst. Sie wollen damit auch erreichen, dass wir andere verurteilen, denn es ent-solidarisiert uns, und wir tun damit genau das, was uns selbst zum Verhängnis werden wird, wenn wir damit nicht aufhören… zum Beispiel über die „bösen und faulen Griechen“, die Zyprioten und andere herzufallen, denn sie haben mit den Problemen genauso viel oder wenig zu tun, wie wir, wenn man bei uns dann die Lawine lostreten wird. Und ja, wir haben alle damit zu tun, indem wir einfach weiterschlafen und so tun, als ginge uns das alles nichts an.

Kehren wir an dieser Stelle noch einmal zurück an jene Raubritter-Zentrale, die momentan am gezieltesten zur Ablenkung der Menschheit eingesetzt wird, zum Vatikan. Der neue Papst ist gewählt, und die alten Herren fühlen sich siegessicher. Sie haben einen von ihnen auf den Thron gebracht, der – wie vor ein paar Jahren der amerikanische Präsident – in den Menschen wieder Hoffnung weckt. Noch immer haben sie nicht begriffen, dass ein Machtinstrument, wie dieses, nur weiterhin das tun wird, was es immer schon getan hat: nach der ganzen Macht greifen.

Einen harmlosen Namen hat er sich gegeben, um abzulenken und das alte Maskenspiel unverblümt weiter zu treiben als einer, der vor den obersten Raubrittern schon lange bedingungslos niederkniet und ihre Befehle entgegennimmt. Medienwirksam kniet er sich heute vor dem armen und geknechteten Volk nieder.

Aber ein Papst, der eine Kirche für die Armen und eine arme Kirche will, das sollte uns zutiefst zu denken geben. Die offizielle Kirche ist zum einen noch nie auf der Seite der Armen gestanden. Einzelne in ihr zwar schon, aber das tun auch andere, nicht-christliche Menschen.

Zum anderen sollten wir uns aber überlegen, was es heisst, wenn jemand die Armen hochpreist – als Ideal für seine päpstliche Herrschaft. Die Armen und die Herrschenden brauchen einander. Soviel ist sicher. Und es ist daher eine gewaltige Ablenkung vom brutalen Machtspiel, das ganz bewusst die Armen erzeugt, um so erst die Raubrittermacht zu etablieren. Wir sind an diese Vorgaben gewohnt, und wieder nehmen Abermillionen von Menschen sie ehrfürchtig entgegen.

Sie aber sollten uns seit langem schon davon ablenken, dass wir wieder entdecken, wer wir wirklich sind, nämlich göttliche Wesen, die hierher gekommen sind, um ihren Reichtum und ihre Schöpferkraft auf dem von ihnen selbst gewählten Planeten zum Ausdruck zu bringen. Und freilich haben wir eingewilligt in den Plan des Lernens innerhalb eines Bereichs der Schwerkraft und der Polarität. Die Raubritter gehören deshalb zu diesem Spiel dazu – oder vielmehr gehörten sie, denn ihre Zeit ist zu Ende. Und sie spüren es.

Das ist es, was wir an diesem Karfreitag bedenken sollen!