Heilige Zeit

P1010980

Wir sind nun in eine unglaublich dichte Zeit eingetreten und wir alle spüren, dass da nun etwas ganz Grosses im Raum steht. Wir können es fühlen, fast berühren… wenn es auch zum grossen Teil noch unsichtbar erscheint.

Die Adler waren immer wieder da in letzter Zeit, vor allem aber, um sicher zu stellen, dass „der Plan“ eingehalten wird und die Arbeit getan ist. Es war ein unglaublicher „Count down“ bis zum jetzigen Zeitpunkt, in dem es galt, auf einer bestimmten Ebene den „Reset“ einzuleiten – also die Rückführung der Erdschwingung auf den Ausgangspunkt, den die Drachen-Erdhüter noch sehr gut in ihrer Zell-Erinnerung tragen.

P1020077 P1010868

Nach aussen hin war es für viele Menschen eine Zeit, in der die Dinge wie bei einem Vulkan-Ausbruch nach oben geschleudert wurden, und vieles war nicht mehr so, wie es vorher war. Das war gut so, denn der Boden will aufbereitet und locker sein, damit das Neue dann zu wachsen beginnen kann.

Mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit hat sich daher alles zu drehen begonnen, und was diesem Kraftwirbel nicht standhält, wird gehen. Auch das ist gut und wichtig.

Wer dabei im „Auge des Geschehens“ bleibt, d.h. ganz bei sich selber und auf sich selber horchend, der wird sich sicher und klar fühlen. Loslassen und sich von allem befreien, was belastet und überflüssig geworden ist, ist die Kunst der Stunde.

P1010994P1010651

Eine ganz alltägliche Begebenheit hat mir zudem noch gezeigt, was wichtig ist in diesen Tagen und Wochen: Eines Morgens war da eine kleine, unscheinbare Motte im Badezimmer. Badezimmer sind Orte der Reinigung und Klärung… und Motten sind ein sehr gutes Beispiel zur Veranschaulichung des Unterschiedes zwischen Licht und wahrem Licht, verunreinigt und rein. Sie streben nach dem Licht, wie Süchtige – schlaftrunken… während sie im Finstern überall hinein Löcher fressen und alles Leben aus den Dingen heraussaugen (als Ersatz für das ihnen fehlende Licht).

Wir merken es erst, wenn wir ihre spinnenartigen Fäden sehen… Meistens geschah das, während wir abwesend und in keiner Weise wachsam waren. Doch dann ist das Leben aus den betroffenen Organismen (den Lebensmitteln) bereits gewichen bzw. die schützende, wärmende Kleidung ist nutzlos geworden, weil durchlöchert.

P1010371

Das Mottenspiel ist in den letzten paar tausend Jahren gut inszeniert worden und wie Süchtige streben wir nach dem Licht, während wir in der Dunkelheit – die wir ablehnen – uns selber zerstören. Und sobald wir ein bisschen von dem Licht erreicht haben, für das man uns rennen und arbeiten lässt, merken wir, dass es uns nicht erfüllt hat… und wir laufen weiter.

Unser Lebenshorizont ist ausgerichtet nach der Sonne, dem Licht, dem Guten… und wir merken dabei die Falle nicht, die uns damit gestellt wurde. Denn ein Leben in einer polaren Welt, wie wir es hier auf Erden vorfinden, braucht immer beide Seiten. Streben wir nur nach einer von beiden, dann ist das Ergebnis ziemlich dasselbe – egal ob die angeblich gute oder schlechte Seite gewählt wurde… Wir werden dabei die Kraft verlieren.

Wenn wir alle Sonnenkulte auf der Erde anschauen, die wir oft sosehr bewundern und die uns faszinieren, weil sie scheinbar etwas haben, was wir nicht haben, dann sollten wir dahinter schauen und sehen, woher sie die Energien nahmen, um das zu machen: es waren immer Millionen und Abermillionen von Menschen, Sklaven. Wir haben dafür den Preis bezahlt und wir tun es noch immer… denn wir sind süchtig nach dem Licht, weil wir es in uns verloren haben. Süchtige aber sind bereit, jeden Preis zu zahlen, bis schliesslich ihre Kraft aufgebraucht und zerstört ist.

P1000933P1000919

Auch Weihnachten, wie wir es kennen, ist ein wesentlicher Teil dieses Licht-Kultes und des modernen Sonnen-Kultes, der mittlerweile die ganze Erde umfasst. Die Wochen vorher sind jene, in welchen in der nördlichen Hemisphäre der Tiefststand der Sonne erreicht wird und die Kräfte der Erde ruhen, um sich zu sammeln für das neue Leben und das neue Erwachen. Dieses Ruhen und Heranreifen geschieht im Dunkeln, im Mutterbauch der Erde und es ist eine heilige Zeit.

Jene aber, die das Kommando über den Planeten übernommen haben – vor tausenden von Jahren, können mit dieser Erd-Qualität nichts anfangen und setzen ihr den Kult der Sonne entgegen, der schrill und gleissend ist. Denn sie fürchten die mütterliche Dunkelheit, welche das Leben hervorbringt. Sie haben deshalb eine Maschinerie in Gang gesetzt, die sie noch immer Weihnachten nennen, weil die Menschen leicht zu verführen sind.

P1010415P1010403

Es muss deshalb nun überall leuchten, auf unseren Strassen und in unseren Häusern – bis es weh tut. Und wir laufen (viel mehr noch als sonst) in dieser Zeit, die uns eigentlich einlädt zu Rückzug und Stille… sodass unser Körper, unser Geist und unsere Seele keinesfalls jene Ruhe bekommen, die sie jetzt brauchen würden und nach der sie sich sehnen (inklusive einer sehr einfachen Ernährung, die in dieser Zeit wichtig wäre, auch über die Feiertage hinaus).

Schenken ist ein Grundhaltung des Menschen, ein Zeichen seines offenen Herzens und seiner Wertschätzung für andere. Schenken von Zeit, Schenken von anerkennenden Worten, von sinnlichen und sinnvollen Begegnungen…

Doch Schenken als Konsum-Orgie und vor allem als Zwang ist wie das einseitige Licht, das uns die ganze Kraft nimmt. Und es sind deshalb auch Millionen von Menschen, die nach der Geschenke- und Feiernacht merken, wie erschöpft sie sind und wie sich plötzlich eine Leere in ihnen ausbreitet. Das ist dann der beste Boden für die Grippewelle, die auch alle Jahre wiederkehrt.

Und das ist nur die äussere Ablenkung. Die innere ist jene, die in der christlichen Welt als Weihnachtsgeschichte erzählt wird: Es gab da vor langer Zeit ein Königskind (ganz richtig) und es ist ein heiliges Kind (ebenfalls richtig), es ist Gottes Sohn (auch richtig) … doch da wird es dann schon spannend, denn er präsentiert sich als ein Gott, der als „der alte Mann“ im kollektiven Gedächtnis eingebrannt ist und der keine Frau hat. Dafür aber gibt es einen Ersatz, nämlich ein jungfräuliches Wesen, auserkoren dazu, die Mutter aller Menschen zu sein… und auf jede Weise über sie erhaben.

P1010446

Die amerikanische Santa-Geschichte (von Coca Cola) ist dann nur noch eine weitere Verdünnung von dem, was sowieso schon ver-rückt worden ist. Da leuchtet dann nichts mehr von der Erinnerung an die alte Königsgeschichte durch… vielmehr bezieht man sich auf den „heiligen Nikolaus“, durch den Schenken schliesslich zur (kommerziellen) Verpflichtung geworden ist. Doch die Meisten wissen auch das nicht mehr.

Hier (in Canada) hat Weihnachten auch noch einen anderen Beigeschmack: die Zeitungen sind voll mit „Weihnachtsgeschichten“, nämlich von Menschen, die aus irgend einem Grund vom Erfolg verlassen wurden und jetzt darauf angewiesen sind, dass gesammelt wird und dass man sie versorgt – bis sie dann wieder erfolgreich sein werden. Erfolg ist hier die absolute Vorgabe für das Leben. Die britische Haltung ist eine sehr analytische: da wird alles zerlegt, durchschaut und an die Oberfläche gebracht werden (zumindest das, was erlaubt ist) und damit unter Kontrolle gehalten. Und der (royale) Auftrag an die Untertanen lautet: „Sei erfolgreich, dann wirst du auch belohnt“ (zumindest ein wenig). Und er wurde über die ganze Erde verbreitet…

Soldaten wie auch andere Menschen lernen deshalb, zu zeigen, dass alles in bester Ordnung ist, dass immer alles „gut“ ist. Eine Depression zuzugeben würde heissen, dass man Schwäche zeigt. Und das ist absolut verpönt. Deshalb sind auch Krankheit und Sterben ein Versagen. Fällt man aus dem Erfolg heraus (aus welchem Grund auch immer), dann hat man eben Pech gehabt. Es gibt da kein wirkliches Netz, das die Menschen auffängt. Aber es ist doch eine wunderbare Weihnachtsgeschichte, dass Santa kommt und Konservendosen (von Monsanto) bringt. Man darf sich glücklich schätzen…

P1010856

Aber bitte, sage doch nur nichts gegen Weihnachten, höre ich jetzt. Die Menschen brauchen es: die Romantik, die Vorfreude, das Familienfest… zumindest jene, die es sich leisten können. Schauen wir aber genauer hin, dann freuen sie sich auf Geschenke, die sie immer mehr von sich selber ablenken und dann brauchen sie die Wiederkehr von alten Kindergefühlen, aus denen sie sich nie heraus entwickelt haben, dann brauchen sie die alten Traditionen. Das ist tatsächlich ein wichtiger Punkt, doch ihr Inhalt ist einfach nur ein Teil dieses Sonnenkultes, dem wir dienen, ohne ihn jemals zu hinterfragen. Freilich ist hinterfragen gefährlich, denn dann wäre vermutlich ein Loslassen notwendig und eine neue Grundlage zu erschaffen – und zwar aus uns selbst heraus, aus unserer wahren Kraft, die aus dem dunklen UND dem hellen Pol besteht.

Und es ist auch keine Frage, ob wir Weihnachten brauchen oder nicht, sondern es ist die Frage, inwiefern wir bereit sind, uns auf die Zeitqualität, die gerade vorhanden ist, einzustimmen und sie für unsere Entwicklung zu nutzen. Und die Weihnachtszeit hat eine sehr wichtige Qualität, weil sie das ganze kommende Jahr prägt.

 P1020053P1010971

Es geht hier also um Weihnachten, das wahre Weihnachten – denn diese Tage sind eine absolut heilige Zeit. Und es geht um das Bewusst-Werden, das Aufwachen. Weihnachten ist dabei sehr wichtig.

Die Entstellung des Festes war ein wesentlicher Teil des Spieles, das nun zu Ende geht… und wir merken jetzt immer mehr, wie sehr sich die Motten überall eingenistet haben. Wie sie, sind wir süchtig nach dem Licht, weil uns die Kraft fehlt, die im dunklen inneren Mutterschoss liegt und deshalb tun wir jedes Jahr wieder, was wir im Grunde unseres Herzens eigentlich gar nicht wollen.

Was aber tun wir mit Motten – normalerweise? Nun, wir… machen Schluss mit ihnen. Es geht hier jedoch in keiner Weise um einen Kampf gegen die Motten, sondern es geht um das Hervorbringen des wahren Lichtes. Das ist eine innere Haltung und ein aktiver Schaffensprozess zugleich. Dann aber werden die Motten überflüssig.

 P1010430

Das wirkliche Licht kann in uns erst geboren werden, wenn wir in die Stille der inneren Dunkelheit hineingehen, die nahrhaft und schützend ist. Dann beginnt Weihnachten, nämlich das Heranreifen und die Geburt des inneren Kindes – männlich und weiblich zugleich… auf dass es heranwachsen und erwachsen werden wird: Mann und Frau, Hell und Dunkel, König und Königin in uns selbst! Das alte Gott-Konzept geht damit zu Ende.

Die Zeit der Menschen als Schöpfer dieser Erde kann wieder beginnen… So war sie einst auch gedacht, doch das Spiel hat eine andere Wendung genommen und wir haben verloren, was unseres ist – während die Welt in die Hände einiger Weniger geraten ist, die sie jetzt immer mehr terrorisieren… und die überall hinein Mottenlöcher fressen.

Weihnachten heuer und die Wochen danach können möglicherweise zu einer turbulenten Zeit werden, weil viele (Sternen-) Konstellationen eine hohe Spannung anzeigen. Diejenigen in den Mottenlöchern spüren, dass ihr Spiel auf eine bestimmte Weise zu Ende geht und sie versuchen noch einmal, das Rad herum zu reissen und weiterhin alles ihrem Willen zu unterwerfen. Das mag laut und unangenehm erscheinen, aber es ist ihr Abgesang. Je mehr wir den Sonnenkult-Pol verlassen und in unsere eigene Mitte zurückkehren, die immer zwischen den Polen liegt, desto schneller wird auch das vorbeigehen!

 P1010816 P1010740

Den Reset zu setzen hin zur Urkraft der Erde war meine und unsere Aufgabe in den letzten Tagen vor allem. Viele (noch unsichtbare) Ebenen waren daran beteiligt, denen das Schicksal der Erde ein grosses Anliegen ist.

Immer wieder sind dabei die Seelöwen aufgetaucht draussen im Meer. Wir hier auf diesem Planeten haben mit ihnen eine gemeinsame Geschichte, wie auch mit den anderen Meeressäugern. Viel Schmerz liegt darin, aber auch ein gemeinsames Lernen… Diese Dinge waren abzuschliessen, in gegenseitiger Wertschätzung und in der Bereitschaft, sie los zu lassen, um gemeinsam neu zu beginnen.

SeaLionsEine ganze Kolonie von Seelöwen war neulich unterwegs... wenn auch in einiger Entfernung

Weihnachten ist heuer besonders wichtig! Denn es heisst jetzt, unser Erbe heim zu holen… Das Licht einer Kerze kann uns dabei helfen, zur Ruhe zu kommen. Und wenn wir in ihre Flamme blicken, dann werden wir erahnen, was ein lebendiges Licht ist, denn sie beinhaltet beides: Die Finsternis und das Licht. Wer das Mütterlich-Dunkle (in sich) einlässt, wird jetzt das wirkliche Licht hervor bringen…

Die Weihnachtstage sind deshalb so wichtig, weil da „die Himmel“ ganz offen sind für die Erneuerung und die Rückkehr zur Urkraft – für den Reset sozusagen, der zwar jedes Jahr wichtig war und ist, doch heuer bekommt er eine endgültige „Form“, mehr noch: er ist vollbracht. Wir befinden uns deshalb gerade in einer Null-Zone. Das Alte ist zum Stillstand gekommen, das Neue liegt (inaktiv noch) vor uns.

Ein Ruf an mich ist da, die Gold-Kammer öffnen zu helfen, in der das Erbe der Menschheit und des Planeten aufbewahrt liegt und die über Jahrtausende verschlossen war. Ihm werde ich wohl folgen… und es wird sich zeigen, auf welche Weise dieser Ruf zu erfüllen ist.

 P1010759 P1020061

Damit wünsche ich uns allen eine gesegnete Weihnachtszeit –

sie ist eine heilige Zeit in jeder Hinsicht!

 

P1020085 P1020194 P1020252 P1020268