Heimkehr

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In den ersten September-Tagen war es wieder einmal so weit, und es hiess: nach Wien zu fahren. Das Einhorn rief, wie sich dann herausstellte. Und wir Erd-Drachenhüter – wie auch so viele andere – erwachen nun wieder zu unserem Ruf. Drachen und Einhörner hatten immer schon eine innige Beziehung miteinander.

In der Zwischenzeit hatte sich viel getan, und die Arbeit setzte sich dort fort, wo die Winterarbeit auf dem Schiff, in Australien und in Neuseeland geendet hat: bei der Umkehrung und der Neuausrichtung der Pole. Im Zentrum des Geschehens aber stand jetzt der Titicaca-See mit Peru und Bolivien. Es ging dabei um das Erbe der Menschheit, das dort einst verschlossen worden war und das jetzt heim zu holen ist. Einige von uns waren damals dabei… Das war zu dem Zeitpunkt, als Atlantis die Macht übernahm und die Achse der Erde schief-stellte. Doch wir kehren jetzt zurück, um es endlich zu öffnen und das Gold all unserer Erfahrungen, unserer Liebe, unserer Hingabe an das Leben hier … als unser Erbe zurück zu erhalten.

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Wir fuhren wieder mit dem Fahrrad hinaus zum Einhornplatz. Das Wetter war unerwartet lau und perfekt für das, was wir zu tun hatten. Ein weisser Schmetterling begrüsste uns und flog dann durch das Lianen-Tor hinein auf den Platz, um dem Einhorn unsere Ankunft mitzuteilen.

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Drinnen am Platz war da plötzlich diese kühle, feine Brise. Es war, als würde das Einhorn neben uns atmen. Wir brachten ihm jeweils eine Kastanie, die – in der Mitte des Platzes niedergelegt – sofort wie vom Erdboden verschluckt war. Das Einhorn begrüsste uns, und es war kräftig, strahlend und stark.

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Da begann plötzlich einer der grossen Bäume mit den wunderschönen weissen Stämmen ausserhalb des Platzes zu rauschen. Danach der Baum links davon ebenso. Sie bildeten nun gemeinsam eine Art „Tor“… und wir wussten, dass das Einhorn jetzt auf diesem Weg den Platz verlassen wird. Libellen tauchten auf. Eine grosse, dann zwei… Sie können von Magie und von magischen Augenblicken künden, aber auch von Verzauberung, wenn die Schöpfungskraft missbräuchlich verwendet wird. Mitten auf dem Platz waren Erdbeeren, wo sich ein Monat zuvor noch die Blüten zeigten.

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Wir wählten einen Platz zum „Eintauchen“ … und fanden ihn dort, wo dieser kreisrunde Platz durch Gestrüpp aus seinem Gleichgewicht gerissen war… Da aber sass nun eine kleinere, rote Libelle. Noch nie zuvor habe ich bei uns rote Libellen gesehen. Sie blieb an dem Ast sitzen, auf dem ich Platz genommen hatte. Und als wir unsere „Arbeit“ begannen, sass sie plötzlich auf meinem linken Knie…

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Die Fotos sind diesmal leider etwas schwach, da wir nur das Handy zum Fotografieren mit hatten…

Dann hatte ich die folgende Vision:

Die rote Libelle fliegt nun hinunter zum Süd-Pol. Dort war ich vergangene Nacht schon mit jenem Wal in Neuseeland zusammengetroffen, der gegenwärtig sein wird, wenn die grossen Veränderungen am Pol stattfinden. Und er war jetzt da, um die Libelle zu begleiten.

Danach stieg das Einhorn auf (in diesem Augenblick raschelten jene Bäume, die das Tor bildeten, wieder im Wind). Und es begab sich… hinauf zum Nord-Pol.

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Zwischen den Bäumen das Tor…

Wie schon in den Tagen zuvor, war ich auch jetzt wieder aufgefordert, gemeinsam mit Wesen aus anderen Dimensionen entlang der Erdachse Platz zu nehmen. Der Weg war nun frei, sie endgültig auszurichten… Nachdem sie dann gerade und aufrecht stand, war der Zeitpunkt gekommen, die (neuen) Pole einzupassen. Libelle und Einhorn waren in ihrem Element, und bald darauf veränderte sich die Schwingung an den Polen auch merklich.

Da erhob sich eine Schlange und schlängelte sich vom Süd-Pol über den Titicaca-See hinüber nach Tibet und dann hinauf zum Nord-Pol. Nach einer kurzen Pause drehte sich alles um, und die Bewegung ging auf der anderen Seite des Planeten wieder zurück hinunter…

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Zum Abschluss der Arbeit sass die Libelle dann auf meinem rechten Knie… als wollte sie sagen: “Es ist getan. Alles ist gut!”.

In dieser Schwingung kehrten wir heim, mit dem Fahrrad die lange Praterallee entlang. Und wir wussten, dass diese Veränderungen nun bald auch in der physischen Welt spür- und sichtbar werden würden.

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Das zeigte sich schon, als Fotos plötzlich quadratisch wurden… und die Sonne ein neues Licht in sie malte (Foto: Nike Kasis)

* * *

Von meiner Winterreise kam ich damals genau mit einer Sonnenfinsternis zurück. Es war an diesem 29.April des heurigen Jahres. Und diese Sonnenfinsternis fand ringförmig an der Antarktis statt. Das war das vorläufige Ende und der Höhepunkt einer umfassenden Arbeit, in der es um die Wassernatur unseres Planeten ging (deshalb hatte ich auf einem grossen Frachtschiff zu fahren) und dann um die unsichtbaren Besatzer jener Länder und Kontinente, die ich besuchte (Malaysien, Australien, Neuseeland). Natürlich tut die Tourismus-Industrie alles, um das zu überdecken, doch das Hineinspüren in diese Teile der Erde brachte eben andere Dinge nach oben – und sie waren oft sehr erschreckend.

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Es wurde klar, dass gerade diese südlichen Kontinente eine grosse Rolle spielen würden, wenn es um die grossen Veränderungen auf dem Planeten geht, die für die Zeit nach 2012 „vorgesehen“ sind. Doch man hat alles getan, um ihre Kraft zu blockieren – systematisch seit deren räuberischen Übernahme durch Sträflingshorden aus Europa (vor gut 200 Jahren) und dem damit verbundenen Auslöschen der Ureinwohner, die um diese Zusammenhänge ganz genau Bescheid wussten – vor allem die australischen Aborigine.

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Viel war in diesen Wochen und Monaten geschehen, obwohl es oft war, als wäre ich völlig abgeschnitten von allem. Auch die Überwachung war umfangreich und oft intensiv spürbar, denn freilich: diese Mächte müssen alles unter Kontrolle halten, um ihre Kontrolle nicht zu verlieren. Aber dieses Spiel geht nun zu Ende, und entsprechend eines neuseeländischen Mythos’ habe ich am Fusse des Mt.Cook damals schon „die Söhne des Himmels“, die einfach herabgekommen waren, um die Macht zu übernehmen… hinausgerudert – und zwar noch ohne die Zusammenhänge zu kennen, die sich jetzt in diesen Wochen geoffenbart haben.

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Das Buch über diese Reise will noch geschrieben werden, ist aber beim momentanen Tempo der Entwicklungen in weniger greifbare Nähe gerückt. Die ersten zwei Kapitel sind zwar fertig, doch nach der letzten Phase des rückläufigen Merkur im Juni sind all jene Dinge hervorgebrochen, die mich nun seit Anfang Juli beschäftigen.

Vor dieser letzten Arbeit mit dem Einhorn war ich tagelang – oder eigentlich oft nächtelang – mit der Antarktis und zwei „heiligen Plätzen“ beschäftigt: dem einen unter dem Titicaca-See (dem weiblichen oder Yin-Platz) und dem anderen im Tibet (dem männlichen oder Yang-Platz). Auf letzterem war, wie viele von uns wissen, die Erd-Kundalini-Kraft während der letzten 13000 Jahre verwahrt gewesen und für die nächsten 13000 Jahre sollte sie sich nun am Titicaca-See befinden. Dorthin sei sie auch schon verlegt und mittels besonderer Zeremonien eingebettet worden. Soweit, so gut.

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Doch es zeigte sich dabei ein Problem: die Kundalini-Kraft nämlich – also die Erd-Feuerkraft – an diesem Platz aufzubewahren würde bedeuten, das Programm der schiefen Achse weiter zu führen, und zwar für einen ganzen weiteren Zyklus von 26000 Jahren. Und es ist auch von jenen Kräften so angelegt und ausgeführt worden, die genau das wollen. Wir haben es bisher für selbstverständlich gehalten, und deshalb war es für mich auch ein wenig erschreckend und erschütternd, dieses Problem nun vorzufinden.

Während der Arbeiten (die oft auch im Traum stattfanden) wurde mir deutlich, dass diese Feuerkraft nun an die Pole zurückkehren muss, denn erst von dort kann sie sich in Bewegung setzen und aufsteigen… und dabei den Planeten in eine neue Schwingung versetzen. Es ist dasselbe wie in uns Menschen: die Kundalini-Kraft ruht solange am unteren Ende der Wirbelsäule, bis wir dafür reif sind. Dann wird sie aufsteigen und uns in eine neue Schwingung versetzen, was viele dann eine „Erleuchtung“ nennen.

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Hier schliesst sich nun der Kreis zu jener Vision, in der das Einhorn nach seiner Heilungszeit heimzukehren begann: zunächst einmal zum Nordpol, um das Signal zur Öffnung zu geben. Das ist die Öffnung des Kronen-Chakras, welches nun über Jahrtausende gekreuzigt war, um uns alle im Tiefschlaf zu halten.

Während die Libelle, die mit ihrer blutroten Farbe die Magie der Feuerkraft und damit unserer Schöpferkraft symbolisierte, das Signal für die Aktivierung des Südpoles (unseres Wurzel-Chakras) gab, begann sich die Feuerschlange nach oben zu schlängeln und sie begann damit den Tanz des Lebens, wie wir ihm jetzt entgegen gehen werden…

Die Intensität dieses Geschehens ist bereits spürbar, und es mag sein, dass unsere alltägliche Wirklichkeit uns jetzt zunehmend fremd erscheint, dass es uns vorkommt, als wäre alles nicht mehr real oder als würden wir uns all dem gegenüber, was uns begegnet, nur mehr wie Zuschauer verhalten. Das sind die “Symptome” des Übergangs, zu denen auch noch eine grosse Unruhe sowie Ungeduld und Sehnsucht kommen mag, die kaum zu stillen ist. Und gleichzeitig werden wir in uns Regungen und eine Kraft spüren, die wie “nicht von dieser Welt” sind. Und doch sind sie es, nämlich von jener parallelen Welt, die bereits um vieles höher schwingt. Es ist alles eins.

Das Einhorn wird nun zurückkehren in seine Heimat, dort wo es einst hergekommen ist. Das ist die Welt hinter der Welt in Hawaii, wo vor langem eine Zivilisation gelebt hat, die im Einklang mit der Erde war. Dort waren die Wasser noch heilig, der Mond hatte eine rhythmus-gebende Kraft und die Menschen waren vom Schöpfungsfeuer erfüllt. In diesem Zeitraum haben sich auch die Erdhüter-Drachen hier noch zu Hause gefühlt.

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