Berlins Kraft

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… Als ich meinen Weg durch die Innenhöfe dieses riesigen Komplexes fortsetzte, begann ich zu spüren, dass unterhalb, von weit drinnen in der Erde, Kräfte durch-wirken, die der Erde völlig fremd sind. Aber es war auch etwas anderes vorhanden, das ich vorläufig nicht berühren konnte. Die Welt der Naturwesen jedenfalls, die hinter der sichtbaren Ebene wirkt, war „wie tot“.

In einem der hinteren Höfe, direkt am Bürgeramt, fand ich schliesslich eine schwarze Barke[1] und ich spürte, dass es mit diesem ägyptischen Boot auf direktem Weg in die Unterwelt ging. Düster sah es aus. Fremde Gestalten haben darin den Platz eingenommen, während die zentrale Figur alle überwacht. Das war freilich die Situation der Kunstschaffenden damals, während der Zeit des „Eisernen Vorhangs“.

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Die Barke trägt auch (wie ich später herausfand) den Titel „Schiff zur Rettung der Unschuld der Kunst“. Doch ging es dabei wirklich um Schuld oder Unschuld? Kann Kunst schuldig oder unschuldig sein? Eigentlich geht es hier nämlich um ganz andere Dinge und Zusammenhänge, und dieses Kunstwerk scheint einen bestimmten Auftrag zu haben.

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Bei strömendem Regen umkreiste ich es langsam, bis ich an seiner Rückseite ankam und beinahe erstarrte. Da lag ein Einhorn seitlich drinnen, gemartert und gefangen. Einhörner zeigen sich selten. Sie repräsentieren die seelische und spirituelle Kraft der Menschen, und es ist genau diese Kraft, die hier darnieder lag – und nicht die „unschuldige Kunst“. Die Machtelite dieser Welt beansprucht sie für sich, und die österreichischen Habsburger behaupten gar, zwei ihrer Hörner zu besitzen.

Es ging nun mit einem Mal um die Befreiung dieses Wesens…

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Und mit diesem „Fund“ wurde die Energie, die in dieser Stadt zu handhaben war, plötzlich ganz fein und fast un(be)greifbar. Genau diese Kraft aber wurde mit einer unglaublich schweren Architektur geradezu in den Boden hinein-betoniert. Das hat man auch in Wien (und anderen Städten) gemacht: Dort geht es um eine wichtige Quelle, und man hat die kostbaren Kräfte, welche die Kelten noch genutzt haben, um den Kontinent zu bereichern und die Verbindung zur alten Lebenslinie[2] der Erde zu halten – einfach überbaut und mit magischen Ritualen bis hin zur Unkenntlichkeit entstellt. Doch wie das Einhorn, so tauchte auch diese Quelle einfach ab… bis eine Zeit kommt, in der sie wieder an die Oberfläche kommen kann.

Wie Rom ein männlich-marsianischer Feuerplatz ist, so ist Berlin der Gegenpol dazu, nämlich eigentlich ein weiblich-venus-artiger Platz… eine Öffnung von sehr hoher Schwingung. Und das ist auch der Grund, warum genau diese Kräfte hier ihren Eingang gefunden haben, welche heute die Erde in ihrer eisernen Faust halten. Sie wissen genau, wo dieses Plätze sind, den aufgrund der Dimension, die sie sich angemasst haben, haben sie auch den Einblick. Das Problem dabei ist nur, dass sie einen enorm hohen Aufwand betreiben müssen, um ihre Position zu halten. Und deshalb vergewaltigen sie auch in einem Fort den ganzen Planeten und seine Natur.

Die Ebene, aus der sich heute Berlin erhebt, hat sich während der Eiszeit herausgebildet, heisst es in mehreren Quellen. Dem entspricht auch der Name „berlo“, der aller Wahrscheinlichkeit mit „trockene Stelle in einem Feuchtgebiet“ übersetzt werden kann. Die Stadt, so heisst es, liege an der schmalsten Stelle des Warschau-Berlin-Urstromtals, was auf eine grosse Bedeutung verweist – schon bevor die Achse der Erde schräg gestellt wurde.

Der Hügel aber, der sich unweit des Prenzlauer Volksparkes (an dem ich mich gerade befand) heute erhebt, wurde aus dem Schutt der Bombardierungen im zweiten Weltkrieg errichtet. Solchermassen ist auch das Gefühl… und es entspricht den Todeskult der herrschenden Elite, dass man den Schutt aus Zerstörung, Angst, Leid und Tod als Unterboden für die Lebenswelt der Menschen verwendet, die man hier angesiedelt hat. Und man nennt das Ganze auch noch folgerichtig „Teufelsberg“.

Die Kraft des Einhorns war damit nach und nach unterjocht und ausgelöscht worden. Das jedoch ist nur auf der illusionären Ebene der sichtbaren Welt möglich. Ansonsten kann man Einhörner nicht töten und in die Unterwelt bringen.

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Ich nahm es also von der Barke und trug es… weg von hier. Mit ihm auf den Schultern wurde der Gang hinaus aus dem Gebäudekomplex dann beinahe zur Endlosigkeit, denn ein Dröhnen und Grölen erfüllte nun meinen Körper und ich sah und spürte im Detail, was hier vorging und mit welch geheimen Machenschaften man tagtäglich die Menschheit betrog. Die Verbindungen nach Rom, Wien und in die anderen (Reichs-) Städte waren plötzlich wie rote, blutige Ströme sichtbar. In ihnen aber bewegte sich nur eines: die für den Menschen und die Erde tödliche Machtkrake…

Die Besatzung der Stadt (und damit auch des Landes) zeigte sich in aller Deutlichkeit, und sie ist alt. Die Templer und der Tempelhof spielen dabei eine genauso wichtige Rolle, wie etwa der Kreuzberg und die gesamte „Unter den Linden“-Anlage quer durch die Stadt, an der  auch diese Museumsinsel liegt, welche von den welt-grössten Illuminaten-Unternehmen gesponsert ist.

Hinter der riesenhaften Anlage aus dem „alten Berlin“ lag ein Park, den ich betrat, um zunächst einmal tief durch zu atmen. Auf magische Weise wurde unter den Bäumen nun wieder die andere Realität spürbar: die wahre Kraft Berlins. Denn hier liegt neben dem, was als Eingang zur Macht vor ein paar Jahren genutzt wurde auch das, was sich als das Tor zum Leben präsentiert.

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Nike Kasis “Sunshine Cards”: Tor zum Leben (Berlin 2012)

Es gibt mehrere solche Tore auf der Erde. Und ein jeder von uns ist ein eben solches Tor. Übertragen auf unseren Körper befindet es sich nämlich am unteren Ende der Wirbelsäule, dort wo sich hinter dem Steissbein jene Zellen befinden, die seit der ersten Zellteilung unverändert geblieben sind und so unser Urwissen und unsere ganze Weisheit in sich tragen. Dort ruht eingerollt wie eine Schlange auch jene Feuerkraft, die sich im Laufe unseres Lebens entwickeln soll und die sich dann erhebt, wenn ein bestimmter Grad von (vor allem spiritueller) Reife erreicht ist.

Nur über dieses Tor können wir nun in jene Ebene hineingehen, welche uns bisher auf mysteriöse Weise verborgen geblieben ist. Und eigentlich wurden wir davon durch die Schrägstellung der Erd- und Körperachse ganz einfach abgeschnitten.

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 Dieses Mal war der Platz ohne Sonne und ohne die kraftvolle Öffnung zu zeigen, aber sie war deutlich zu spüren…

Eingestimmt auf die Kraft des Platzes und unter der Begleitung der anwesenden Platzhüter und Naturwesen trug ich dann das Einhorn durch dieses Tor, damit es heilen und sein Geist sich wieder im Menschen verkörpern kann. Denn genau das ist es, was wir JETZT brauchen werden – im Übergang in die nächste Dimension.

Dann hiess es, das Einhorn mitzunehmen zum nächsten Platz in der Stadt und später dann auch nach Wien. In der Strassenbahn hinunter in die Innenstadt waren bereits erste Bereinigungen an diesem Hügel durchzuführen. Für eine endgültige und abschliessende Arbeit daran aber fehlten noch wesentliche Teile.

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Schrill und kalte Betonbauten: Berlin-Alexanderplatz

Es ging nun hinüber zum Regierungsgebäude, das man immer noch wie in den Zeiten des Nationalsozialismus „Reichstag „nennt. Und man geht damit ganz bewusst nicht auf Abstand zu jenem Probelauf der „Welt-Übernahme“, wie man ihn vor siebzig Jahren durchgeführt hat. Jetzt glaubt man sich vielmehr knapp vor dem Endziel…

Die Essenz aus dem Kopf der Nofretete in der Kapsel lag fest in meiner Hand, als ich wiederum über einige Umwege das Gebäude erreichte. In der Kapsel begann es zu dröhnen, und ich spürte, wie sie sich eine Verbindung suchte… Es war die Kanzlerin selber, die angepeilt wurde. Es zeigte sich, dass sie in ihrer Machtposition ständig ruhelos getrieben dieser Essenz hinterher jagt. Es ist ihre. Ihr Name ist dabei auch wichtig: Angela – „Botin Gottes, Engel“ oder auch „Die vom Himmel gesandte“. Hier hat alles seine Bedeutung.

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Während Touristen sich im modernen Kuppelbau in die freimaurerische Illusion von „Macht für den Bürger“ hingeben, begreifen sie nicht, dass sie dabei selber Teil des betrügerischen Spieles werden und deren Macht weiter unterstützen… Und sie zahlen dafür auch noch, und zwar auf masslose Weise: über Steuern und Eintrittsgelder und alles, was im Sumpf der Korruption verschwindet.

Links auf dem Platz baute sich gerade eine Demonstration auf, während von rechts eine Volkmusikkapelle vor dem Reichstag Aufstellung nimmt und so das eher „komik-hafte“ Gegenprogramm abgab.

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Aufrecht und in der ganzen Schöpferkraft, die uns Menschen gehört, stand ich dann vor dem Tempel, der zwar „Dem deutschen Volke“ gewidmet ist, den man jedoch vom Anfang an benutzt hat, um gegen das deutsche Volk zu arbeiten und es zu zerstören. Denn dieses Volk ist stark und brilliant. Aber man hat es geschafft, ihm mehrfach das Rückgrat zu brechen und es in einer leeren und rein vom Intellekt, vom Verstand und von einer kalten Technik gesteuerten Welt einzusperren (auf die es heute oft so stolz ist).

Unter dem Reichstag aber lauert ein Drache, der gefährlich ist. Man hat ihm die Krallen verstümmelt und immer wieder den Schwanz und den Kopf abgeschlagen. Und man hat in seinem Blut gebadet… Es ist die Urkraft dieses Volkes, und sein Zorn braut sich langsam zu einer Eruption zusammen.

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Es hat einen Grund, warum sie überall als Monsterwesen dargestellt werden – die Drachen, die Hüter dieser Erde (hier auf einer Brücke auf dem Weg vom Reichstag zum Hauptbahnhof

Die Kapsel in meiner Hand verursachte immer wieder sein Aufbäumen und ein schmerzerfülltes Brüllen. Ich warf sie schliesslich in seinen Rachen uznd damit die konzentrierte Macht-Ballung, die über Jahrtausende hinweg in wenigen Händen vereint war, um dafür die eigentliche Bevölkerung dieses Planeten – die Menschen – komplett zu versklaven, mit dem Ziel der totalen Machtübernahme. Das ist die Aufgabe der jetzigen „Führungselite“, welche an diesem zentralen Punkt hier in Berlin von der Kanzlerin ins Finale geführt werden soll. Das logistische Zentrum dafür liegt in Österreich (heimlich und verdeckt) und die pervertierte Feuerkraft in Rom. Dort kommt auch noch ein weiterer Machtfaktor dazu und damit die Partner-Kraft zur Nofretete-Kanzerlinnen-Kraft, nämlich der Vatikan… und der zwar zurückgetretene, aber noch hochaktive Papst aus Deutschland, der nach wie vor versucht, die Hebel der Macht wie zu seinen alten (Echnaton-) Zeiten zu drehen. Auf ihn, wie auch auf den gegenwärtig amtierenden Papst kommen jedoch jetzt andere Zeiten zu, denn die Grundlagen für ihr Tun sind bereits abgeschaltet.

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Der Drache fiel daraufhin in sich zusammen und hinein in einen tiefen Schlaf. Daraufhin hob ich ihn heraus und trug ihn hinüber – an seinen wahren Platz. Doch auch der ist vermauert und er ist vor allem schwer besetzt: Das „Brandenburger Tor“. Es ist ein Platz, der zur Todeszone gemacht wurde, als man dem deutschen Volk die extremste aller Trennungen demonstrierte, nämlich die innerhalb der eigenen Hauptstadt… dem Herzen des Landes. Die Feuerkraft war damit auf lange Zeit zerstört, der Drache als die Urkraft des Volkes.

Monumental, wie zu griechischen Zeiten ragt das Tor über den Platz, und die Herkunft seiner Architektur ist klar und eindeutig. Oben steht ein Triumphwagen, der von vier feurigen Pferden gezogen wird. Er zieht die Siegesgöttin Viktoria, welche den Frieden bringt – so sagt man. Doch es ist ein „fauler Friede“, der hier angekündigt wird, denn der Triumph gilt nur für die paar Wenigen, die den Wagen gerade in der Hand haben.

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Hinter dem Tor zeigt sich in weiter Entfernung eine riesige goldene Statue der Siegesgötten „Nike“[3], mit Engelsflügeln und allmächtig. Sie blickt in die andere Richtung. Nofretete’s Büste, das Brandenburger Tor und die Nike-Statue liegen auf einer Linie. Zwischen den beiden Letzteren (und leicht seitlich davon) befindet sich der Reichstag… ähnlich wie das Engelsburg-Pentagon in Rom.

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Die Säulen-Durchgänge sind gespickt mit den üblichen furcht-einflössenden Motiven. Davor aber steht man dann auf einem Platz, der einem die Luft zum Atmen nimmt. Umgeben von namhaften Banken- und Versicherungstempeln ist gleich rechts nämlich die US-Botschaft eingepasst, und sie ist riesig. Man weiss mit einem Blick, wer hier im Lande wirklich die Macht hat! Die Besatzer sind niemals abgezogen. Und die anfängliche Vierteilung, als auch dann die komplette Trennung waren nur ein Ablenkungsversuch, sodass niemand jemals das Spiel durchschauen kann.

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Auch hier war eine Demonstration im Gange, und der „Platz des 18.März“ dröhnte. Das Volk steht langsam auf. Das ist einmal der Anfang… bis es dann tiefer blicken wird und weiss, dass man gegen diese Macht nicht mehr aufzustehen braucht. Es reicht, wenn man ihr innerlich die Macht entzieht und wenn man sie weder fürchtet noch an sie glaubt. Denn sie lebt von der unwissenden, schlafenden Menschheit, welche ihre kalten Systeme durch ihre Angst und andere negative Emotionen nährt. Sobald sie aber aufwacht und durchschaut, was läuft, brechen diese Machenschaften ganz von selber in sich zusammen. Und die Menschen werden ihrem wahren Traum folgen und ihre Schöpferkraft wieder aktivieren. Eine Demonstration gegen das kranke System wäre dann reine Zeitverschwendung. Es wird sich sowieso nicht ändern und kann sich auch nicht ändern. Jeder Appell an Vernunft oder Gefühl der Machthaber ist zwecklos, denn sie ticken nach ganz anderen Gesetzen – Gesetzen, die der Ordnung des Universums und der Natur dieses Planeten völlig entgegenlaufen.

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Nach der Erkundung der gesamten Anlage, die weniger ein Tor, als vielmehr die Besatzung eines uralten Kraftplatzes darstellt, legte ich den Drachen in den mittleren und somit in den Hauptdurchgang am Tor hinein. An seine amputierten Krallen aber plazierte ich einen kleinen Stein aus dem Süden von England. Er hielt Merlins Kraft: das ist die Kraft des wahren Magiers und des magischen Kindes (in uns), welche es versteht, im Hier und Jetzt aus der Polarität der Dinge neues Leben zu schaffen. Für kurze Zeit wird der Drache den Schlaf der Heilung hier schlafen. Dann aber wird er sich erheben. Das wird jener Zeitpunkt sein, den Merlin vor hunderten von Jahren als die Zeit der Wiederkehr des roten Drachen vorausgesagt hat… Und sie ist sehr nahe.

Ermüdet von der enormen Schwere und der dunklen Dichte dieses Platzes begab ich mich in Richtung Flughafen. Und es war ein tiefes Aufatmen als das Flugzeug am späteren Abend dann abhob. Es ging zurück nach Wien, wo noch eine weitere Aufgabe auf mich wartete. Vorerst aber liess ich einfach nur die Kraft dieses Tages und der Stadt auf mich wirken… begleitet vom Einhorn, welches raum- und zeitlos in den Lebenskanal dieser Erde wieder eingetreten ist.

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[1] Martin Wilke & Thomas J.Richter: „Schiff zur Rettung der Unschuld der Kunst“, 1988/89

[2] Nach der Schrägstellung der Erdachse hat sich diese Linie (welche im Osten des afrikanischen Kontinents bis hinunter geht) jedoch „verworfen“, da die Spannungen in der Erde sehr hoch geworden sind. Zudem hat man sie auch ganz bewusst zerstört (und man tut es noch immer) – z.B. durch die völlige Verbauung des Nil-Deltas während der Pharaonenzeit. Diese Linie ist ebenfalls ein Grund, warum man den Kontinent Afrika ständig versklavt und quält: Er ist der Mutterkontinent, denn aus dieser Lebenslinie kam das Leben, welches so typisch ist für diesen Planeten

[3] die griechische Entsprechung der römischen Siegesgöttin Viktoria