Karamea

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Das keltische Frühlingsfest, das vom Christentum dann zeitlich auf den Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond verschoben und Ostern genannt wurde… wirkt hier recht eigenartig, mitten im Herbst und in einer Zeit, in der das (äussere) Leben nicht hervorspriesst, sondern sich langsam zurückzieht und zur Ruhe gelangt.

Dennoch ist der sogenannte „Good Friday“ (der Karfreitag) hier ein staatlicher Feiertag, ebenso wie der Ostermontag. Kurz danach, nämlich am 25.April, gibt es einen weiteren Feiertag, den sogen. Anzac-Day. Man feiert diesen Tag im Gedenken daran, dass man damals im ersten Weltkrieg ganze Truppen junger Männer aus Australien und Neuseeland in einen sinnlosen Krieg in die Türkei geschickt hat… Tausende von ihnen sind ums Leben gekommen oder schwer verwundet worden. Ganz abgesehen vom enormen Blutzoll auf türkischer Seite, die sich verzweifelt gegen die Eindringlinge zur Wehr gesetzt hat.

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Im Gegensatz zum Rest von Neuseeland war es bei uns an der Westküste bis vor ein paar Tagen noch relativ warm und immer wieder auch sonnig. Seither aber schüttet es und stürmische Winde ziehen über das Land

Ich werde in den Tagen nach Ostern unterwegs sein, nämlich zum höchsten Berg Neuseelands, zum Mount Cook, von den Maori auch Aoraki oder Aorangi genannt. Es ist für sie ein „heiliger Berg“, den man auf keinen Fall besteigen sollte. Doch die Tourismus-Industrie ist da anderer Meinung.

Um eine Fahrt von Karamea zurück nach Christchurch zu buchen und dann diese Kurzreise in die neuseeländischen Alpen, musste ich mit einem uralten „Linienbus“ hundert Kilometer nach Süden hinunter in die Stadt Westport fahren. Dort zeigte sich alles so wie auch bisher schon: sobald man von Fertigpacket-Reisen abweicht und dann gar noch alleine und ohne Auto unterwegs ist, steht man ganz schnell in einer Sackgasse mit kaum enden wollenden Komplikationen.

Zum Zeitpunkt meines Aufenthaltes in der Nähe des Mt.Cook wird sich am Himmel gerade das sogenannte „Grosse Kreuz“ formen, und es bleibt spannend, in welche Bereiche mich der Abschluss meiner Arbeiten führen wird.

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Als ich vergangene Woche diese schönen rosa Blüten fotografiert habe, war mir noch nicht klar, was sich dahinter verbirgt. Doch schon ein paar Tage später habe ich die Früchte entdeckt, herrlich schmeckende Banana-Passion-Fruits – eine Götterspeise!

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Eine kleine Bilderreise aus dem Ort Karamea und seiner Umgebung soll euch nun hineinführen in die morgige Mondfinsternis – die bei uns am Abend sichtbar sein wird, falls der Regen aufhört.

1. Der Fenian

Der sogenannte “Fenian” liegt im Nordosten des Ortes, im Kahurangi Nationalpark. Es ist dies eine irische Bezeichnung für jenen Regenwald, in dem man im 19.Jahrhundert nach Gold gesucht hat und deshalb jetzt ein guter Wanderweg vorhanden ist.

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Die Farnbäume, die den ganzen Wald durchziehen, brauchen Jahrhunderte, bis sie zu einem kleinen, dünnen Baum herangewachsen sind

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Entlang dieses Weges gibt es auch Höhlen, doch hatte ich weder eine Taschenlampe, noch einen Helm mit…

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     Der Weg geht entlang des grossen Oparara-River

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Rückfahrt (alles auf dem Fahrrad) mit einem Blick über das Farmland bis hinaus zum Tasmanischen Meer… und ein kreisender Habicht

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2. Maori Road im Süden des Ortes mit der Flussmündung des Karamea River und der Otumahana Lagune

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3. Weg zum Mt.Stormy

Dieser Berg ist sozusagen der “Hausberg” des Ortes und befindet sich im Osten, viele Kilometer entfernt, entlang des Karamea Flusses

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Das Hinweisschild “Promised Land” – das gelobte Land – hat gehalten, was es versprochen hat: hier waren nämlich viele dieser Passionsfrüchte zu finden…

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Der Wanderweg hinauf zum Mt.Stormy war dann allerdings wenig einladend. Vielmehr war er eigentlich gar nicht sichtbar und hinter einem elektrischen Weidezaun verborgen. Aber ich hatte sowieso keine Bergwanderung geplant. Die meisten dieser Ausflüge sind nämlich vor allem dazu da, dass ich bestimmte Teile meiner Arbeit weiterführe…

4. Granite Road / Wangapeka Road

Dieser Bereich befindet sich weit im Süden und ich bin etwa 20 km geradelt, ohne den Wanderweg zu finden, den ich gesucht habe – er war einfach zu weit weg

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http://netzfrauen.org/2014/04/10/eine-nachricht-die-ganze-menschheit-message-humanity/?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+netzfrauen+%28netzfrauen%29

Eine Nachricht an die ganze Menschheit …

http://www.extremnews.com/berichte/weltgeschehen/173514780399f30

NSA– Whistleblower Snowden enthüllt schockierende Wahrheit hinter den Chemtrails

http://www.foundationforhealingarts.de/wie-beeinflusst-nano-unser-leben.html

Wie beeinflusst Nano-Technologie unser Leben?