Feuer-Bucht

BayOfFires

Die zweite Tour ging zur sogenannten Bay of Fires, die um einiges weiter nördlich liegt, als der Freycinet-Nationalpark. Auf der Fahrt dorthin gab es einen kleinen Bush-Walk in den geheimnisvollen Myrthen-Regenwald, den es nur mehr hier zu geben scheint…

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Auf der Fahrt zur Feuerbucht…

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Der zauberhafte Regenwald

Dieses Mal war ich wild entschlossen, den ersten Strand für einen Sprung ins Wasser zu nutzen – und möge er auch noch so kurz sein. Es war zwar wieder sehr kühl, aber dennoch herrlich, für etwa zwei Minuten dieses kristallklare Wasser auch zu spüren.

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Diese fast 30 Kilometer lange Bucht war einer der Hauptplätze der Aborigine, und sie hat ihren Namen davon, dass damals am Abend oft unzähle Feuer gebrannt haben, um die sie gesessen sind und sich Geschichten aus der Traumzeit erzählt haben – wo sie die frisch gefangenen Fische genossen und getanzt haben und wo es mitunter auch kriegerische Auseinandersetzungen mit eindringenden Stämmen gegeben hat. Vor allem galt hier die Pflicht, Fremden Feuer zu geben, selbst wenn sie Feinde waren…

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Blick hinüber ans südliche Ende der Feuerbucht

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Ein anderer Strand weiter nördlich, wo wir eine der angeblich sehr giftigen Quallen fanden – sie war ziemlich lebendig 

Abends ging es dann hinauf in den Norden, wo wir die Pinguine sahen, wie sie gerade das Meer verliessen, um zu ihren Nestern zu gelangen… Ihr Geschnatter und ihre „Gesänge“ waren äusserst eindringlich.

Pinguine machen immer wieder einen 4 Minuten-Schlaf im Wasser, dann sind sie wieder etwa eine halbe Stunde lang unterwegs. Das schützt sie vor Übergriffen. Jungtiere sind nämlich in den ersten beiden Jahren fast ausschliesslich im Wasser… und kehren dann genau an jene Stelle zurück zur Paarung, an der sie einst geboren wurden.

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Fotografieren war eher schwierig, da die dunkelgelben Lampen immer hin und her geschwenkt wurden und die Tiere dann doch sehr weit weg waren.

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Das Sternbild des berühmten „Kreuz des Südens“ (Southern Cross), das hier in vielen Bereichen zum Wahrzeichen geworden ist. So etwa heisst die grosse Zugstation in Melbourne so.