Jahr des Pferdes…

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Mit dem heutigen Tag geht das chinesische Jahr der Schlange zu Ende. Bei uns ist es erst morgen, am 31sten.

Das Jahr der Schlange war ein Jahr der Häutung auf vielen Ebenen, und es war notwendig, nachdem mit dem Jahr 2012 – für viele vielleicht unbemerkt – die „alte Zeit“, wie wir es nennen, tatsächlich zu Ende gegangen ist.

Es folgt jetzt das Jahr des Pferdes und es nimmt uns mit, sofern wir gehäutet und neu geworden sind. Dann werden wir mit ihm hineinreiten in die neue Zeit. Es ist ein Aufbruch und ein Neubeginn.

Das Pferd ist ein erhabenes Tier… das uns über uns selbst hinaustragen wird, wenn wir dazu bereit sind. Dann kann es zu ungeahnten und schnellen Veränderungen kommen.

Es führt uns aber auch in die Auseinandersetzung mit Licht und Schatten hinein und in die übergeordneten Gesetze, die hier walten und die wir fast vollständig vergessen haben. Das Pferd wird uns aber den Mut verleihen, alles was unbewusst ist, ins Bewusstsein zu heben. Sein Blick ist mächtig und es wird uns daher auffordern, genau hin zu schauen und dabei immer mehr unserer eigenen Kraft und der Kraft der Seele zu vertrauen. Es ist ein magisches und erhabenes Tier, dessen Führung wir in diesem Jahr 2014 wahrlich brauchen werden.

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Die Feiertage am vergangenen Wochenende waren ruhig, weil viele Menschen weggefahren sind. Der Australia Day war ein strahlend blauer Tag. Ich habe die Landreinigung mit diesem Tag auch abschliessen können. Es war eine grosse Erleichterung, weil es ein ganz eigenes Gefühl war, mehr als zwei Wochen lang wie festgehalten zu sein.

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Es ist dennoch schwierig, hier unterwegs zu sein, wenn man sich nicht in die gängigen Touristen-„Wege“ einfügt. Ich war gestern jedoch zum ersten Mal wieder unterwegs, und zwar habe ich mich zurück begeben in jene Stadt, in der ich vor mehr als zwei Wochen mit der Fähre angekommen bin – nämlich nach Devonport.

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Zum einen war da noch etwas zu tun für mich, das im Zusammenhang mit der Landreinigung stand – und interessanter Weise ist genau an diesem Tag das Schiff „Spirit of Tasmania“ nicht ausgelaufen. Es stand drüben im Hafen – warum auch immer – während ich einen Hügel am drüberen Ende der Stadt mit seinem Leuchtturm besuchte. Das war das Zweite, das ich hier vor hatte – vor allem, um dort ein Kunst- und Kulturzentrum der Aborigine zu sehen. Im Info-Zentrum teilte man mir aber mit, dass es geschlossen sei – und ich hatte das Gefühl, dabei einen herablassenden Ton zu vernehmen. Als ich nicht locker liess und auch noch nach dem Grund dafür fragte, trat ein unverholener Missmut zutage. „Weil sie kein Geld haben“ hiess es kurz. „Es ist schon seit 2012 zu“. Das war es dann, und ich wusste, dass man damit eigentlich sagen wollte: „Gut so, denn wer braucht schon sowas“.

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Ich bin dann dennoch zu diesem Zentrum hingegangen und war erstaunt, wie herunter gekommen es war. Und es war auch billig erbaut. Anders wäre es wohl, wenn eine Bank in der Stadt ein neues Gebäude brauchen würde. Und ich bin dann den Weg gegangen, den man angelegt hat, um die Menschen an den Geist der Ureinwohner dieses Landes heran zu führen… Er war menschenleer.

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Das ist das Tagarra Aboriginal-Centre und der Leuchtturm unweit davon

Zufällig habe ich am Abend dann in der Tageszeitung „The Advocat“ gelesen, dass man versucht, Geld für das Zentrum aufzubringen, denn es koste dem Steuerzahler 30.000,- pro Jahr, ob es nun offen oder geschlosen sei.

Das Thema der „Aborigine“ ist eines, das man hier am besten nicht anspricht. Das habe ich heute auch in einer Buchhandlung gemerkt, als ich nach entsprechender Literatur gefragt habe. Da wirkt die Verkäuferin dann schnell unwissend und genervt, ein bisschen betreten… Würde ich etwas anderes verlangen, dann könnte ich mich vor der übermässigen Freundlichkeit, Information und Aufmerksamkeit kaum mehr in Sicherheit bringen. Aber so hiess es nur: Aha, ach so, wie kommen Sie denn drauf?, keine Ahnung, habe ich nie gehört, usw. Aber sie hat mir dann doch kommentarlos ein Buch hingelegt, das – wie es aussieht – von unschätzbaren Wert ist…

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Hier ein paar Informationen, die erste davon vielleicht passend zum Jahr des Pferdes:

 

http://www.theintelligence.de/index.php/uncategorized/14212-freihandelsabkommen-tafta-das-trojanisches-pferd-ist-laengst-geliefert.html

Das Freihandelsabkommen tafta, wie man es so schön nennt, ist ein Trojanisches Pferd…

 

Ein gerade aktuelles Thema, das ich deshalb klein schreibe, um ihm die „Macht“ zu nehmen, die es überall bereits ausübt, nämlich sepa:

  • Es ist dies die endgültige Freigabe unserer Bankdaten an Schnüffeleinrichtungen wie die nsa, aber auch unsere eigenen Geheimdienste. Und es ist der Startschuss zur endgültigen Abschaffung von Bargeld sowie nationaler Eigenheiten und zur Einführung einer neuen Weltwährung. Bargeldlos natürlich. Alles ganz einfach und sicher – sagt man uns.
  • Aber man spricht nicht über die wahren Absichten… Und natürlich steigen dadurch die Kosten. Alleine die Darstellung unter wikipedia spricht eine recht eindeutige Sprache. Es ist plötzlich nicht mehr von Überweisungen die Rede, sondern von Lastschriften und Gläubigern, von Mandaten und ID’s… Der Kontoinhaber erscheint so in der negativen Rolle, während der Begünstigte es ist, der abzieht. Wir können uns also langsam ein Bild von dem machen, was man mit uns vorhat… Und alles kommt in einer ganz „sauberen“ Rechtssprache. Seien wir also auf der Hut.
  • Wir hier in Tasmanien haben im Rahmen dieser Umstellungen jetzt drei Tage keine Bankomaten zur Verfügung. So einfach geht das.

Das vielleicht zur Ergänzung…

http://alles-schallundrauch.blogspot.com.au/2014/01/noch-ein-grund-kein-bankkonto-zu-haben.html

 

http://stopesm.blogspot.com.au/2014/01/beim-fliegen-aus-dem-fenster-schauen.html#.Uui6k_Yweu4

Da wird’s nun wirklich „lustig“!

 

http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=304890

Geheime Verhandlungen mit der “Neuen Welt”: Was für amerikanische Familien gut genug ist, dass ist auch gut genug für uns

 

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Jetzt habe ich es zum ersten Mal gewagt, vom Glücksspielplatz unter mir Fotos zu machen…

Tiere auf freier Wildbahn

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