Monats-Archiv

Endloses Meer…

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Im Bezug auf die Piraten gab es nach dem Korridor keine Entwarnung, denn das gesamte Gebiet bis hinüber nach Malaysia sei gefährdet, hiess es. Mir war es recht, und wer sich fürchten wollte, kam vermutlich auf seine Rechnung.

Doch für mich war es Zeit „zum Entspannen“, denn viel war bisher geschehen und es gab nichts Schöneres, als gleich nach der Ausfahrt aus dem Golf von Aden Delfine zu sehen – ganz kleine Delfine. Sie waren jedoch kaum zu sehen und so bin ich froh, wenigstens eine dieser winzigen Rückenflossen auch auf Foto zu haben… Dolphin - Arbeitskopie 2

Die Vollmondnächte (rund um den 17...

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Jeddah – die Gefürchtete

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Der nächste Teil der Reise war ein schwieriger, und die Stimmung veränderte sich drastisch, sobald wir in das Rote Meer hinein gefahren waren. Sie wurde sichtlich gereizt und nervös… denn der nächste Anlegehafen war die Stadt Jeddah in Saudiarabien.

Jeddah gilt als das Tor hinüber nach Mekka und es befindet sich dort das “Grab Eva’s”, das jedoch in den Siebziger Jahren mit Beton versiegelt wurde. Jeddah heisst übersetzt “Grossmutter”, denn Eva gilt als Grossmutter der Menschheit.

Warnungen wurden ausgegeben, Deklarationen mussten gemacht werden und alle wurden aufgefordert, „anstössige D...

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Suez-Kanal

Suez

Den ersten Teil dieses Kanals durchfuhren wir während der Nacht. Ich bin lange draussen gestanden, weil das jener Teil der Reise war, wo das Land sehr nahe ist und am meisten zu sehen war. Wir kamen nun auch in die Bereiche der Erdöl-Industrie…

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Am Morgen des 10.Dezember standen dann wir im Grossen Bittersee… Es war dunstig und ganz, wie man sich Ägypten vorstellt.

Auch hier gab es eine lange Wartezeit, doch sie war entspannt...

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Beirut – Libanon

Beirut

Etwas ist dann anders geworen, als wir uns dem Nahen Osten, dem äussersten Osten des Mittelmeeres genähert haben. Früh am Morgen kamen wir vor der Stadt Beirut im Libanon an… und wir standen und standen und standen… zehn Stunden lang, bevor wir in den Hafen einfahren konnten.

Währenddessen haben in diesen Stunden die sogenannten Behörden vor Ort das Schiff „an sich gerissen“ – so kann man es wohl am besten beschreiben. Man spürte die Aggressivität, mit der sie sich hier nahmen, was sie nur konnten: Zigaretten, Whisky, usw.

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Und das eigentlich aus keinem sichtbaren Grund, denn ni...

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Mittelmeer…

Crete

In den nächsten Tagen ging es weiter – vorbei an der nordafrikanischen Küste mit Marokko, Tunesien und Libyen, während nördlich von uns am 5.Dezember Kreta aufgetaucht ist. Und ich war mir ganz sicher, meine Drachin gesehen zu haben, die die Hauptrolle im „Feuerdrachen“-Buch inne hatte. Aber Paleochora war sicher 60 Kilometer von uns entfernt, während wir der Insel Gaphdos um einiges näher waren – das war jene Insel, die ich damals mit einer kleinen Schaukel-Fähre besucht habe und die auf der Rückfahrt in einige Gewitter geraten ist...

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Malta – ein Jahr danach

Malta

Es war ein Höhepunkt, in Malta anzulegen und sehr unerwartet. Und es war gleichzeitig auch der letzte Landgang auf dieser Schiffreise. Für einige Zeit fühlte ich mich zurückversetzt in das vorige Jahr, wo ich genau zur selben Zeit dort war, allerdings auf der Nachbarinsel Gozo. Und was ich hier zu tun hatte, das war ein Anschliessen an das, was ich damals gemacht habe, und was ich dann plötzlich unterbrechen musste. Deshalb war es gleichzeitig auch ein Abschliessen dessen, was offen geblieben war… und noch viel mehr.

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Ein riesiger Regenbogen stand bei unserer Einfahrt früh am Morgen des 3...

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Schiff ahoi

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Am Abend des 25.November haben wir dann also endgültig Kurs genommen auf unser fernes Reise-Ziel… und in den nächsten Tagen sollte es der französischen, spanischen und portugisischen Küste entlang gehen, die aber (fast) immer ausser Sichtweite war. Mit einer Geschwindigkeit von 25-40 Kmh sind wir da unterwegs und mit einer grossen Schwere, wodurch auch bei grösseren Wellen keine riesigen Schaukelbewegungen ausgelöst werden, sondern es eher ein ständiges Hin- und Her- und Auf- und Ab-Wiegen gibt, ähnlich vielleicht einem sanften Schaukelstuhl. Grössere Stürme gab es im Atlantik keine.

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Hafenleben

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Überraschender Weise gibt es nun doch eine Landung auf Malta, und so versuche ich zumindest einen kleinen Eindruck zu geben von der bisherigen Schiffsreise…

Der Weg von Glastonbury hinunter nach Southampton war wie eine Reise nach Canada. Sie dauerte unendlich lange und war – vor allem auch mit meinem schweren Gepäck – unglaublich umständlich. Und diese Hafenstadt wird wahrscheinlich auch nie auf der Liste meiner Lieblingsstädte auftauchen, aber es war ja nur vorübergehend. Grau war sie und schrill…

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Und das Schiff war verspätet, sodass ich am anderen Tag dann zur Wartezeit noch ...

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